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message to a future me
Frag dich nicht, wer du bist. Du wirst es ohnehin vergessen. Du bist nur ein Moment, eine 10-Minuten-Existenz. Frag dich lieber, was du tun wirst. Und vor allem: ob du Rache nimmst. Denn: wie kannst du vergeben, wenn du dich nicht erinnerst zu vergessen.
t’eig erzählt mit 2 Darstellern die Geschichte eines Mannes, welcher der Zeit abhanden gekommen ist. Antero- und retrograde Amnesie: keine Vergangenheit – keine Zukunft – keine Identität. Ein Moment nach dem anderen. Nicht austauschbar, da der Augenblick sofort verschwindet, sobald der nächste eintritt. Und doch tauchen immer wieder Erinnerungsfetzen auf. Sie erzählen von Mord und Verrat, Liebe und Eifersucht. Es sind uralte Geschichten und Geschichten von nächster Woche. Alles, was je stattgefunden hat, alles, was je stattfinden wird, trifft sich im Gedächtnis eines Menschen, der keinen Unterschied mehr machen kann zwischen Freund und Feind, Plan und Tat, Wunsch und Notwendigkeit. Eine Orestieparaphrase zwischen Groschenkrimi und Klassiker, Film noir und Hollywoodthriller, Site-specific-Performance und Amphitheater, Auftragsmord und Tantalidenfluch.
PressestimmenFotosSpielort: SKA
Mitwirkende:
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