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APOKALYPSE

Uraufführung
Ort:

Kriege, Krisen, Katastrophen: Hochkonjunktur für Apokalyptiker! Vor uns die Sintflut – und dann? t'eig nimmt die Offenbarung des Johannes zum Ausgangspunkt einer theatralen Intervention. Ein Stationendrama erzählt mit Worten, Tönen und Körpern, von globalen Untergängen und ganz persönlichen Weltenden. Sintflut, Kometeneinschlag, Liebeskummer, 7 Posaunen, Sonnenuntergang und Exitus inklusive.

apokalypse

eine Koproduktion mit La Strada Graz

apokalypse1
©Fotos: t'eigeR

Mitwirkende:

Bezirksgericht Graz West

Adresse:
Grieskai 88, 8020 Graz

gericht

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn: 5 (H) Karlauer Gürtel

Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Mona Kospach

geboren 1987 in Graz

Studium der Slawistik (Hauptsprache Russisch) an der Uni Graz
Auslands- und Forschungsaufenthalte in St. Petersburg (SS 2009) und Moskau (WS 2011/12)
Diplomarbeit „Anton P. Čechov bei L. Ulickaja, L. Petruševskaja und B. Akunin“ (2013)
Seit 2010 u.a. Tätigkeit als Schauspielerin und Regieassistentin.

2017 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

Engagements u.a. bei: t’eig, dramagraz, 2. Liga für Kunst und Kultur, La Strada


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet
Assistenz

2015

3schWESTERN

h'amlet
Assistenz

2014

NESTORY

Woyzeck live
Assistenz

2012

BAAL

2011

APOKALYPSE

Emilia G.

2010

heldInnen


Susanne Lipinski

geboren 1977 in St. Johann in Tirol

Schauspielerin (Diplom 2003, Wien) und Germanistin (Diplom 2004, Graz)
Arbeiten u.a. für: Theater am Alsergrund, Max Reinhardt Seminar, Kulturzentrum bei den Minoriten, Schauplatz Graz, KuKuK, ARBOS, steirischer herbst, uniT, Graz 2003, ORF, Schauspielhaus Graz, quadrama, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, entspannt elegant

seit 2007 Ensemblemitglied im Toihaus Theater Salzburg

2017 Gründung des kollektiv KOLLINSKI


Produktionen

2012

MULTIVERSE

2011

APOKALYPSE

2010

heimweh


Pascale Staudenbauer

Homepage

geboren 1979 in Salzburg

Studium zeitgenössischer Tanz an der Kunsthochschule Arnheim in Holland.
2003 Abschluss “Bachelor of Dance“

2008/ 2009 Auslandsstipendium vom bm:ukk für Paris, Lissabon und Amsterdam.

Seit 2004 freischaffende Tänzerin:
Arbeiten u. a. mit der Instant Kompanie, Hubert Lepka, Beda Percht und Bewegungsmelder.

Seit 2008 regelmäßig am Toihaus Theater in Salzburg engagiert.


Tobias Kerschbaumer

Homepage

geboren 1985 in Graz

2006-2010 Schauspielstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. (Diplom: 2010)


Produktionen

2018

Plan B

2011

APOKALYPSE


Herwig Ofner

Homepage

geboren 1983 in Klagenfurt

Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz, Diplom 2008

Engagements als Schauspieler:
Schauspielhaus Graz während des Studiums, 
Stadttheater Klagenfurt, (2008/09), 
Theater am Ortweinplatz (2008,2010); 

Zahlreiche Kurzfilme, Arbeit als Sprecher und Theaterpädagoge;

Zusammenarbeit mit den RegisseurInnen: Matthias Fontheim, Rolf Stahl, Oskar Kravanja, Kitty Buchhammer, Henry Mason, Niko Büchel, Sabine Mitterecker, Manfred Weissensteiner, Simon Windisch etc.


Max Wagner

geboren 1995 in Graz

2003-2010 Teilnahme an Theaterwerkstätten unter der Leitung von Theaterpädagogin Karin Gschiel am Theater am Ortweinplatz.

Engagements als Schauspieler bei: Schauspielhaus Graz, Theater am Ortweinplatz, La Strada, steirischer herbst, Macht|schule|theater


Produktionen

2012

MULTIVERSE

DNA

2011

APOKALYPSE


Christoph F. Krutzler

Homepage Agentur

geboren 1978 in Wien

NESTROY Nominierung 2014: Beste Nebenrolle für die Verkörperung seiner Rollen in „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus

NESTROY: beste OFF-Produktion 2017 - "Holodrio" - Theater Rabenhof

Ausbildung:
Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz
Diplom vor der Paritätischen Kommision

Engagements:
Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Theater Rabenhof
2005 -2014 Volkstheater Wien
Festspiele Stockerau, Studiobühne Villach, Projekttheater Vorarlberg, t'eig u.a.

div. Rollen in Film und Fernsehen


Produktionen

2017

Warten auf Godot

2014

NESTORY

2012

MULTIVERSE

2011

APOKALYPSE

 


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Alexandra Rollett

geboren 1978 in Graz

Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.

Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Graz, Theater Phönix Linz und beim steirischen herbst. Hausdramaturgin am Theater Phönix Linz (2002-2005).
Mit Unterbrechungen seit 1999 Dramaturgin bei dramagraz / forum stadtpark theater.
Diverse Produktionen in der freien Szene Graz.
Uraufführungsbetreuung etlicher Stücke von Peter Handke, Elfriede Jelinek, Franzobel, Barbara Frischmuth, Kerstin Specht, Andreas Jungwirth, Margret Kreidl usw. Intensive Zusammenarbeit u. a. mit Händl Klaus, Ernst M. Binder, Harald Gebhartl und Georg Staudacher.

Weiters Regieassistenzen für Spiel- und Dokumentarfilme; Pressebetreuung und konzeptuelle Beratung diverser Grazer Musiker und Bands sowie bildender Künstler; Konzept und Gestaltung szenischer Lesungen und Installationen (Schauspielhaus Graz, Forum Stadtpark); Veröffentlichungen in div. Feuilletonmagazinen.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2014

Das DORF
Dramaturgie

Woyzeck live
Dramaturgie

2013

Auf dem Land
Dramaturgie

BARBAREN!
Dramaturgie

Klassen Feind - oldschool
Dramaturgie

2012

MULTIVERSE
Dramaturgie

BAAL
Dramaturgie

DNA
Dramaturgie

2011

ESKALATION ORDINÄR
Dramaturgie

APOKALYPSE
Dramaturgie

Emilia G.
Dramaturgie

2010

Der Kissenmann
Dramaturgie

heldInnen
Dramaturgie

2009

Remember tser0
Dramaturgie

2008

Ledergfrieß
Dramaturgie


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Das geniale Gericht

Theater t’eig feiert bei Sonnenuntergang ein Ende der Welt: im Gericht.
In Betriebszeiten steht Bezirksgericht auf der Tafel. Derzeit ist der Teil „Bezirk“ überklebt zu „Jüngstes“ Gericht. Das Grazer Theaterkollektiv t’eig legt den Spielort für die Produktion „Apokalypse“ im Rahmen von La Strada in das Bezirksgericht Graz West – eine fantastische Wahl.
Wer zusehen will, muss zuerst durch die Sicherheitskontrolle. Es folgt: ein Stationendrama von unten auf die Dachterrasse und hinunter in die Parkgarage. Den Zusehern wird in zweieinhalb Stunden viel geboten und vieles an Kondition abverlangt.
Ausgangspunkt ist die Offenbarung des Johannes und die Erkenntnis: Die Welt, die unterzugehen droht, ist immer die eigene – passend zum Bezirksgericht.
Rechenunterricht
Eine Popsängerin, die sich den goldenen Schuss setzen wollte. Eine Jungfrau, die keine 18 mehr ist. Eine Schwangere (alle Achtung vor der hochschwangeren Karin Gschiel!) ohne Mann. Von solchen Endpunkten der Darsteller (alle komplett in Gold gekleidet) erfährt man in Verhandlungssälen, Sozialräumen, im Treppenhaus. Dazwischen: weiße Strumpfmasken, Plastikposaunen, ein ernster bis esoterischer Rechenunterricht mit Susanne Lipinski (komisch) und ein (vorläufiges) Ende mit Johannisbeersekt, im Sonnenuntergang, zum Final-Countdown-Remix.
Kann das alles an einem Abend gut gehen? Ja, sehr gut sogar. Regisseur Thomas Sobotka verwebt die vielen kleinen und großen Endpunkte zu einem rasanten, aberwitzigen und kurzweiligen Ganzen, Markus Boxlers Ausstattung katapultiert das Spiel noch eine Liga höher.
Am letzten Ende torkelt man, geblendet von Gegenlicht, dem Happy End (für Nicht-Grazer: ein gleichnamiges Sexlokal gegenüber) entgegen. Neuer Vorschlag für die Tafel: „Das geniale Gericht.“
Kleine Zeitung


Anfang und Ende des Universums

Weltuntergang, den man live miterleben kann.
Der Weltuntergang steht in der Liste der Prophezeihungen ganz oben - davon kann man sich auch im informativen Programmheft des t'eig-Theaters ein Bild machen. Ausgehend von der Apokalypse des Johannes und diversen anderen Worst-Case-Szenarien haben Regisseur Thomas Sobotka, Dramaturgin Alexandra Rollett und ihr achtköpfiges Darsteller-Team eine sich immer mehr zum Ganzen fügende Szenenfolge erarbeitet, mit der sie das Bezirksgericht Graz-West am Grieskai 88 bespielen.
Gold wie das Gebäude selbst sind auch die Schauspieler, die dem Weltuntergang entgegentanzen, -singen, -spielen, -musizieren und -fiebern. Sehr witzige Einfälle wechseln hier mit banalen Momenten oder auch verwirrenden Szenen.
Dazu wird das Publikum zwei Stunden lang durch das ganze Haus - von der Tiefgarage bis zur Dachterrasse - gehetzt, um schließlich doch noch die (eigentlich recht nette und harmlose) Apokalypse zu erleben. Ein bisschen mehr Schärfe und auch ein wenig Straffung würden nicht schaden. Dann wäre "Apokalypse" wirklich großes Welttheater.
Kronen Zeitung


"Apokalypse" von t'eig.
Sieben Engel, ein himmlischer Bläser, 144 Auserwählte und die magische Zahl 666. In einer ausführlichen Erkundungstour durch das güldene Bezirksgericht Graz-West wird das Publikum mit großen planetarischen Konstellationen und mit kleinen Alltagsgeschichten konfrontiert, von Menschen, denen nur mehr wenige Augenblicke bleiben bis zum Weltuntergang. Das derzeit wieder einmal "brandaktuelle" Thema - die nächste Apokalypse wird laut Maya-Kalender am 21. 12. 2012 vor sich gehen - wird vom Theater t'eig spannend und mit ebenso vielen komischen wie verstörenden Szenen dargeboten. Auch die Ausstattung, hundertprozentig in gold gehalten, und die Inszenierung verdienen Anerkennung.
Gegen Ende hin gibt es ein Konzert auf der Dachterrasse ehe die Auserwählten aus dem Publikum ins weiße Licht gehen. Ein ungewöhnlicher und schauspielerisch sehr überzeugender Abend, der zeigt: auch der Untergang hat seine schönen Seiten. Noch zu sehen bis 6. August. Das sollten Sie - ja genau SIE! - sich nicht entgehen lassen...
Der Haubentaucher