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Auf dem Land

Martin Crimp
Ort:

Kost einmal.//Ich schmecke nichts.//Aber das schmeckt nach irgendwas.//Es ist Wasser – es ist rein – vielleicht schmeckt das.//Also schmeckst du es auch?//Es hat keinen Geschmack. Es schmeckt nach nichts. Vielleicht ist es das was du schmeckst.

auf dem landEin Arzt bringt eine ohnmächtige junge Frau in sein Haus auf dem Land, das er mit seiner Familie vor Kurzem bezogen hat. Dadurch gerät das neue beschauliche Leben, die kleine familiäre Idylle, die sie sich aufgebaut haben, aus dem Gleichgewicht. 

Es beginnt ein Kampf mit der und um die Sprache. Die Worte werden zu Waffen, die gedreht und gewendet bis zum Sinnverlust, abgestumpft noch brutalere Wunden in die eigene Selbsttäuschung und Verdrängung reißen. 

Sowohl die Figuren als auch die drei Darsteller verirren sich in diesem Psychothriller immer mehr in ein selbst erschaffenes Labyrinth aus ländlicher Kulisse, Heile-Welt-Attrappen, Abhängigkeit und Verrat. Ein Stück Nacht mit bösem Erwachen, das unausweichlich ans Licht bringt, was hinter Rollenspiel und Gefühlssimulation gut verborgen schien.

eine Koproduktion mit dramagraz

Mitwirkende:

dramagraz

dramagraz.mur.at

Adresse:
Schützgasse 16, 8020 Graz

Telefon: +43/699/106 25 313

Email:  dramagraz@mur.at

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn: (H) Karlauergürtel
Bus: 39, 67 (H) Karlauerkirche

Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Katharina Steinbrecher

geboren 1982 in Österreich.

2001 Auslandsaufenthalt in Moskau und Ukraine. Sprachkurse.
2002-2003 Schauspielausbildung am Michael Tschechow Studio Berlin.
2003-2007 Schauspielstudium an der Kunstuni Graz (Diplom und Mag. art. mit Auszeichnung 2007)
Arbeitete als Schauspielerin seit 2004 bei Theater Melone, UniT, einer Koproduktion / Stückentwicklung der Kunstuni Graz mit der Dramski Fakultet Skopje, am Schauspielhaus Graz, Staatstheater Mainz, Theater im Palais. szenische Lesung an der Volksbühne Berlin, div. Kurz- und Dokudramafilme.
Arbeitete u. A. mit Dieter Boyer, Walter Weyers, Sandra Schüddekopf, Volker Schmidt, Olivera Stefanovic.
Recherchereisen über zeitgenössisches Theater im Südkaukasus (Georgien, Armenien, Aserbaidschan 2005) und in Teheran (Iran 2009). 
Dramaturgie-Doktorat an der Kunstuni Graz mit Lehrauftrag. 
Seit 2016 Wirtschaftliche Assistentin im Belvedere Wien.
Sonst: viel Sport, gerne Reisen.


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Alexandra Rollett

geboren 1978 in Graz

Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.

Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Graz, Theater Phönix Linz und beim steirischen herbst. Hausdramaturgin am Theater Phönix Linz (2002-2005).
Mit Unterbrechungen seit 1999 Dramaturgin bei dramagraz / forum stadtpark theater.
Diverse Produktionen in der freien Szene Graz.
Uraufführungsbetreuung etlicher Stücke von Peter Handke, Elfriede Jelinek, Franzobel, Barbara Frischmuth, Kerstin Specht, Andreas Jungwirth, Margret Kreidl usw. Intensive Zusammenarbeit u. a. mit Händl Klaus, Ernst M. Binder, Harald Gebhartl und Georg Staudacher.

Weiters Regieassistenzen für Spiel- und Dokumentarfilme; Pressebetreuung und konzeptuelle Beratung diverser Grazer Musiker und Bands sowie bildender Künstler; Konzept und Gestaltung szenischer Lesungen und Installationen (Schauspielhaus Graz, Forum Stadtpark); Veröffentlichungen in div. Feuilletonmagazinen.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2014

Das DORF
Dramaturgie

Woyzeck live
Dramaturgie

2013

Auf dem Land
Dramaturgie

BARBAREN!
Dramaturgie

Klassen Feind - oldschool
Dramaturgie

2012

MULTIVERSE
Dramaturgie

BAAL
Dramaturgie

DNA
Dramaturgie

2011

ESKALATION ORDINÄR
Dramaturgie

APOKALYPSE
Dramaturgie

Emilia G.
Dramaturgie

2010

Der Kissenmann
Dramaturgie

heldInnen
Dramaturgie

2009

Remember tser0
Dramaturgie

2008

Ledergfrieß
Dramaturgie


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Die Abwesenheit von Zweisamkeit

"Auf dem Land": Wie die heile Welt zerlegt wird.
Das Land. Wohlgenährte Beschaulichkeit, Sehnsuchtsort der Städter, Leichenfundort in vielen TV-Krimis. Der englische Erfolgsdramatiker Martin Crimp seziert in "Auf dem Land" (2000) die paranoide Scheinidylle einer Zweisamkeit, die keine mehr ist. Caro (Karin Gschiel) und Richard (Christian Ruck) haben sich auf dem Land eingeigelt, reden viel, aber meist aneinander vorbei - bis Rebecca (herausragend: Katharina Steinbrecher) auftaucht: bewusstlos.
Regisseur Thomas Sobotka pflanzt das Kammerspiel in der Produktion von t'eig und dramagraz in ein geniales variables Bühnenbild (Markus Boxler) aus Grasteppich, Blümchenvorhang, Stoffgrillen, die zirpen, zieht man an ihnen. Das Wälder-Äcker-Himmel-Idyll der Wand wird nach und nach zerlegt, aufgestellt und wieder umgeräumt, gibt Besessenheit und Heuchelei Raum. Ein konsequenter Ausflug aufs Land. Hingehen!
Kleine Zeitung


Im Treibhaus der Lüge


Caro und Richard führen eine Ehe, die windschief auf Lüge und Misstrauen gebaut ist. Der britische Autor Martin Crimp lässt in "Auf dem Land" bürgerliches Unheil in ländlicher Umgebung Blüten treiben. Das Theater t'eig zeigt bei dramagraz eine wenig naturalistische, und deshalb umso zwingendere Version.
Die Geliebte des Gatten bringt das Gleichgewicht des Ehe-Schreckens aus der Balance. Martin Crimp seziert Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, ohne zu plakativen Mitteln zu greifen. Die emotionalen Deformationen nehmen in geschliffenen Dialogen und subtilen Andeutungen Gestalt an. Das Drama auf dem Land spielen zu lassen, ist ein Kunstgriff zur Zuspitzung. Die Einsamkeit am Land, das Fremdeln an der wenig vertrauten Umgebung - wenn nichts mehr von der existenziellen Misere ablenkt, als das Zirpen der Grillen und das Summen der Gelsen, merkt man schneller, wie dünn die zivilisatorische Decke ist. Ironischerweise tönt dazu Beethovens "Pastorale" aus den Boxen.
Regisseur Thomas Sobotka lässt die Figuren via "Stein, Schere, Papier" ihre Machtspiele betreiben und setzt auch sonst nicht auf Pseudo-Realismus. Die Schauspieler bauen während der Aufführung Holzwürfel (die großartige Bühne hat Markus Boxler entworfen) zu immer neuen Konstellationen um, ändern die Perspektiven, graben Löcher und basteln sich Verstecke. Langsam, durchsetzt mit bizarren Verfremdungseffekten rund um ein läutendes Handy, kollabiert das Machtgefüge, um irgendwie wieder beim Status Quo zu landen. Intensiv unsympathisch: Christian Ruck. Zwischen Opfer und Täterin brilliert Katharina Steinbrecher.
Kronen Zeitung


Leichen im Keller


Der ganz normale Wahnsinn, der entsteht wenn sich anlügen normal ist. Familienidyll pervertiert und aufs Land verfrachtet. Was Thomas Sobotka und sein Team von t'eig und dramagraz auf die Bühne gebracht haben, kann sich sehen lassen.
Die Szenerie scheint einfach: Ein Gras-Teppichboden, an den Seiten dicke Vorhänge mit biederem Rosenmuster und als Hintergrund eine Aussicht auf ein Feld mit Starkstrommasten, das durch einen psychedelisch wirkenden Rahmen Aussagen wie "Boa des flasht" von dem eintretenden Publikum hervorruft. Grillenzirpen, Gelsengesumme und klassische Musik verstärken den idyllischen Land-Eindruck noch. Was der Raum dann aber zu bieten hat, kann man vorerst noch nicht erahnen. Der Cast ist auch überschaubar - Richard, ein Arzt, Caro, seine Frau, und Rebecca, ein unerwarteter Gast, deren Funktion man erst mit der Zeit erfährt...
Das Dreiergespann, Karin Gschiel, Katharina Steinbrecher und Christian Ruck, bieten dem Publikum endlich wieder ein wenig Theater das Fantasie zulässt. Keine unwichtigen Requisiten wie Telefone, Küchengeräte oder Sonstiges brauchen sie um eine Geschichte zu erzählen. Statt dessen begnügen sich t'eig und dramagraz damit einen Symbolismus zu verwenden der weder zu kryptisch ist, noch einem derart ins Gesicht springt, dass man die Augen verdreht. So verwendet das Theater große Holzboxen, deren Seitenwände verschieden gestaltet sind und körperliche und koordinatorische Herausforderungen an die Schauspieler stellen. Verantwortlich für diese Symbolik durch das aufwendig gestaltete Bühnenbild ist Markus Boxler, der einerseits die Eingegrenztheit und Enge der Beziehungen in "Auf dem Land" darstellt, und andererseits Veränderung und Dynamik in das Stück bringt. 
Das Stück, von dem Englischen Autor Martin Crimp, der Beziehungsskeptiker ist und sich in seinen Stücken eher auf die Dynamik zwischen Menschen als auf eine kohärente Geschichte konzentriert, stellt Publikum und Schauspieler gleichermaßen auf die Probe. Wer lügt? Warum? Was steckt dahinter wenn jemand nichts sagt? Wer liebt wen? Schwieriger können Beziehungsverwirrungen kaum sein, aber gleichzeitig auch nicht besser verständlich, denn jeder von uns kennt das. Lügen, Betrügen, nicht miteinander reden... 
Zu einem angenehmen Thema macht es das nicht gerade, aber wahrscheinlich kann man deswegen, und wegen dem intensiv zugespitzten Spiel der Darsteller, auch an manchen Stellen darüber lachen. Was zwischen Gschiel, Steinbrecher und Ruck passiert, oder eben nicht passiert, ist, trotz seiner gelegentlichen Non-Existenz so greifbar, dass man sich sehr gut einfühlen kann in Caro, Rebecca und Richard. Ein Arzt der eine unbekannte Frau mit nach Hause nimmt die bewusstlos auf der Straße gelegen ist macht schon einmal stutzig. Was aber dahinter steckt, wie viel Lug und Trug man dadurch verbergen kann, dass man aufs Land zieht und glaubt die Vergangenheit hinter sich zu lassen, spürt man deutlich im dramagraz und t'eig Theater. Alle Beziehungsskeptiker, aber auch Optimisten werden mit diesem Stück ihre Freude haben. Denn, wer hat schon keine Leichen in seinem Keller?
Ventilartor


Ein wunderbares Bühnenbild dient der Inszenierung von "Auf dem Land"
[...] Wie Mut, ja Übermut, aussehen kann, zeigt nicht zum ersten Mal Theater t'eig, dieses Mal in Kooperation mit dramagraz, anhand von Martin Crimps Drama "Auf dem Land". Die von Crimp gekonnt rekonstruierte Dreiecksgeschichte wird von Regisseur Thomas Sobotka ebenso gekonnt dekonstruiert, damit sie in Markus Boxlers wunderbarem Bühnenbildpuzzle von wunderbaren Darstellern Baustein für Baustein wieder zusammengesetzt werden kann. [...]
Falter