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BAAL

Bertolt Brecht
Ort:

Poesie aus Orgiasmus. Selbstzerstörung aus Selbstbehauptung.
Gefühlskälte aus unbändiger Leidenschaft.

Herzliche Einladung zu einer exklusiven Sommerparty mit einem Enfant terrible als Special Guest!

Live fast, love hard, die young - Baal wirkt abstoßend und doch verführerisch. Er lebt für den Moment ohne Rücksicht auf Verluste. Was sich ihm in den Weg stellt, um ihn zu bewundern oder um ihn aufzuhalten, wird niedergewalzt. Seinem unstillbaren Hunger nach Leben fällt alles zum Opfer: seine Frauen, seine Freunde, seine Kunst, seine Gesundheit und schließlich auch er selbst.

Unschuld lässt sich öfter als das eine Mal verlieren, Branntwein kann man auch aus Prosecco-Gläsern saufen und weiße Westen sollten an der Garderobe abgegeben werden: „Baal frisst! Baal tanzt!! Baal verklärt sich!!!“

baal
©Foto: Gansberger/Lipp

Mitwirkende:

Innenhof KF-Uni Graz

Adresse:
Universitätsplatz 3, 8010 Graz

kf_uni_innenhof

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bus: 31, 41, 63 (H) Uni (Haupteingang), 39 (H) Uni Mensa, 30, 58 (H) Mozartgasse

Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Mona Kospach

geboren 1987 in Graz

Studium der Slawistik (Hauptsprache Russisch) an der Uni Graz
Auslands- und Forschungsaufenthalte in St. Petersburg (SS 2009) und Moskau (WS 2011/12)
Diplomarbeit „Anton P. Čechov bei L. Ulickaja, L. Petruševskaja und B. Akunin“ (2013)
Seit 2010 u.a. Tätigkeit als Schauspielerin und Regieassistentin.

2017 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

Engagements u.a. bei: t’eig, dramagraz, 2. Liga für Kunst und Kultur, La Strada


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet
Assistenz

2015

3schWESTERN

h'amlet
Assistenz

2014

NESTORY

Woyzeck live
Assistenz

2012

BAAL

2011

APOKALYPSE

Emilia G.

2010

heldInnen


Ninja Reichert

2 Jahre nach der großen Schwester in Haltern am See geboren
18 Jahre lang aufgewachsen am Rande des Ruhrgebiets
9 Jahre lang das Städtische Gymnasium Haltern besucht
9 Jahre lang klassischen Gitarrenunterricht genommen
8 Jahre lang Leichtathletikwettkämpfe bestritten
5 Jahre lang Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Münster studiert
4 Jahre lang Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock absolviert
X Jahre Theater gespielt in Österreich


Produktionen

2015

3schWESTERN

2012

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR


Alexander Koch

geboren 1995 in Deutschlandsberg

Theater:
2012: Mitwirkung bei „Julius Cäsar“ als Brutus, Regie: Felix Hafner & Irene Diwiak
Mitwirkung bei „Klappe zu-Katze tot (TZ_Dramawerkstatt 2012)“ als Peter, Regie: Hannes Windisch
2011: Mitwirkung bei „Hinter dem Spiegel“ als Privatdetektiv und ich selbst, Regie: Marc Lippuner
Mitwirkung bei „Lügen haben kurze Beine“ als Gavin, Regie: Alois
Mitwirkung bei „Sturmwarnung (TZ_Dramawerkstatt 2011)“ als Elias, Regie: Anita Aichholzer
Mitwirkung bei „SCHBRECHREIZ (Improshow)“ als Teilnehmer, Leitung: Thorsten Zerha
2010: Mitwirkung bei „Civilisation Inc. (TZ_Dramawerkstatt 2010)“ als Namenloser Wartender, Neuankömmling


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


air rapide

Homepage

Das Duo, bestehend aus Mario Pall (Didgeridoo) und Philipp Pluhar (Schlagzeug), besticht durch einen kraftvollen Club-Sound ganz ohne elektronische Hilfsmittel.

Stampfende Beats und rollende Bässe, angesiedelt zwischen Techno und Drum'n'Bass, lassen bei Jung und Alt das Tanzbein zucken!

Mario Pall aka RhythMan

geboren 1982 in Graz

Didgeridoo Entdeckung im Jahre 1997
bis 2006 reiner Straßenmusikant und Bummler
tätig als Didgeridoospieler auf Bühnen seit 2006 sowohl als fixes Mitglied der Bands RhythMen, air rapide und Özlem Bulut-Band, als auch als Gastmusiker und Solo-Künstler.


Philipp Pluhar aka dr.pheel - drummerpheel.com

geboren 1977 in Graz

seit 1995 tätig als freischaffender Schlagzeuger mit zahlreichen Bands – zur Zeit neben air rapide auch fixes Mitglied der Bands: Sawoff Shotgun, Klumzytung & Mr.Dero, Monica Reyes und Saedi.

seit 1998 ständige Engagements bei den Vereinigten Bühnen Graz:

* „Das Pulverfass“ (2001, Schauspielhaus Graz - Dimiter Gotscheff)
* diverse Kindermusical-Produktionen des Next Liberty (Godspell, Snoopy, Simba, Marco Polo, Ikarus, Till Eulenspiegel, Cinderella, In 80Tagen um die Welt, Das Gespenst von Canterville, Jim Knopf)
* „Messiah“ (2010, Oper Graz - Darrel Toulon)


Produktionen

2012

BAAL
Funktion: Musik


Alexandra Rollett

geboren 1978 in Graz

Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.

Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Graz, Theater Phönix Linz und beim steirischen herbst. Hausdramaturgin am Theater Phönix Linz (2002-2005).
Mit Unterbrechungen seit 1999 Dramaturgin bei dramagraz / forum stadtpark theater.
Diverse Produktionen in der freien Szene Graz.
Uraufführungsbetreuung etlicher Stücke von Peter Handke, Elfriede Jelinek, Franzobel, Barbara Frischmuth, Kerstin Specht, Andreas Jungwirth, Margret Kreidl usw. Intensive Zusammenarbeit u. a. mit Händl Klaus, Ernst M. Binder, Harald Gebhartl und Georg Staudacher.

Weiters Regieassistenzen für Spiel- und Dokumentarfilme; Pressebetreuung und konzeptuelle Beratung diverser Grazer Musiker und Bands sowie bildender Künstler; Konzept und Gestaltung szenischer Lesungen und Installationen (Schauspielhaus Graz, Forum Stadtpark); Veröffentlichungen in div. Feuilletonmagazinen.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2014

Das DORF
Dramaturgie

Woyzeck live
Dramaturgie

2013

Auf dem Land
Dramaturgie

BARBAREN!
Dramaturgie

Klassen Feind - oldschool
Dramaturgie

2012

MULTIVERSE
Dramaturgie

BAAL
Dramaturgie

DNA
Dramaturgie

2011

ESKALATION ORDINÄR
Dramaturgie

APOKALYPSE
Dramaturgie

Emilia G.
Dramaturgie

2010

Der Kissenmann
Dramaturgie

heldInnen
Dramaturgie

2009

Remember tser0
Dramaturgie

2008

Ledergfrieß
Dramaturgie


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Das t’eig Theater zeigt „Baal“ in Graz:

Dauerweiße Weste

Bertolt Brechts dramatisches Erstlingswerk „Baal“ haben sich Regisseur Thomas Sobotka und sein t’eig-Team vorgenommen und laden im Innenhof des Hauptgebäudes der Grazer Karl-Franzens-Universität zur Fête Blanche, die vom asozialen Provokateur Baal mit Genuss besudelt wird. 
Thomas Sobotkas Baal trägt Züge eines Pete Doherty oder Jonathan Meese und schüttet den Alkohol nicht in sich hinein, sondern im Stile von Nitsch über sich selbst. Doch während diese Besudelungen bei seinem Umfeld verheerende Spuren hinterlassen, perlen sie an ihm scheinbar problemlos ab. Denn dank Ausstatter Markus Boxler trägt Baal auf dieser theatralen Fête Blanche als einziger ein abwaschbares Outfit.
Im Bühnenbild steckt überhaupt der Schlüssel zu dieser Inszenierung: Alle Requisiten wurden von t’eig bereits in anderen Stücken verwendet. Die Normalität ist also ein Recycling-Produkt und genauso unoriginell wie die Baal’schen Provokationen. Sie sind unterhaltsame, aber letztlich leere Gesten. Es gibt nichts zu lernen vom Provokateur.
Mona Kospach spielt die Titelfigur mit beeindruckender Konsequenz als lautes, asoziales Scheusal, das man hassen muss und von dem man auch als Zuseher dennoch nicht lassen kann. Alle anderen Rollen werden von Ninja Reichert, Karin Gschiel, Christian Ruck und Alexander Koch blendend übernommen. Sie führen Baal Normen wie Vernunft, Kapitalismus, Menschlichkeit, Liebe und Religion vor, die an ihm jedoch genauso wenig haften wie die Farbe an seiner dauerweißen Weste. Man kann nur scheitern an und mit diesem Baal.
Als zusätzliche treibende Kraft in dieser erstklassigen Inszenierung dient die Musik von „air rapide“, die mit Schlagzeug und Didgeridoo Kurt Weill keine schlechte Konkurrenz machen.
Kronen Zeitung


Poetischer Wirbelwind unterwegs

Exzellente "Baal"-Version vom Grazer t'eig-Team.
GRAZ. Didgeridoo und Schlagzeug von "air rapide", Hüpfburg, Badewanne, Sitzsäcke und Partysessel: Der grüne Innenhof des Grazer Uni-Hauptgebäudes lädt zum Fest in Weiß, dem nichts fehlt, außer Gemütlichkeit. Mona Kospachs mit irrer Wildheit und rotzigem Gesang verkörperter Exzentriker "Baal" hält in Atem, als asozialer Ich-Mensch in einer asozialen Gesellschaft allerdings bis zur Atemnot. Mutig von Regisseur Thomas Sobotka und seinem tollen t'eig-Team Bertolt Brechts erstes, autobiografisch durchwobenes Stück, das erst in der gemilderten fünften Version Anerkennung fand, auf den Rasen zu bringen.
Wieder setzt Ausstatter Markus Boxler geniale Höhepunkte, arrangiert mit weißen Requisiten eine Lustwiese der Bohéme, schmiegt Ninja Reichert in Perlenkettengewand und bauscht Karin Gschiel neben dem Dichterjünger Alexander Koch zum Rüschenpupperl auf. An der Seite des expressiven Christian Ruck als Baals Freund Ekart schöpft Kospach aus dem Vollen, schüttet sich anstelle von Branntwein Farbe über den Leib, frisst und speit Objekte sexueller Begierde aus. Eine zerrissene Künstlerseele, die auch tiefschwarze Charakterzüge des B. B. ans Licht befördert. Mit Lyrik von Francois Villon und Versatzstücken aus allen fünf "Baal"-Versionen nimmt der Torso Fleisch an - harte Kost, sensationell zubereitet.
Kleine Zeitung


Bis Baals Hupfburg die Luft ausgeht.
Theater t’eig bringt Bertolt Brecht

„Baal“ im Uni-Innenhof – das allein ist irgendwie eine Ansage. Bertolt Brechts wenig lehrreiches Frühwerk gilt als rauschhafte Inszenierung des ungebremsten Vitalismus, der Jungautor gestaltet da einen Abgesang auf die Salons mit ihren Intellektuellen und nicht zuletzt eine kaum sympathische Selbststilisierung zum Anarchogenie. In der Fassung des Theater t’eig wird der auf Sex und Saufen fixierte Baal von der jungen Darstellerin Mona Kospach gegeben. Ein Verfremdungseffekt, der der Rolle zu überraschender Glaubwürdigkeit verhilft. Als heiserer Blondschopf und Pete Doherty mit Leonardo-DiCaprio-Gesicht treibt Kospach reihenweise Frauen (Karin Gschiel, Ninja Reichert) und Männer (Alexander Koch, Christian Ruck) in den Wahnsinn – angefeuert vom gelassen genialen Duo air rapide (Mario Pall, Philipp Pluhar), das via Didgeridoo und Schlagzeug ziemlich eindeutige Sounds beisteuert. Dann wackeln die phallischen Türme einer weißen Hupfburg im Takt, während der Didgeridoo-Rüssel grunzt und keucht.
Überhaupt regiert ungewohnt viel Eindeutigkeit diese Arbeit des Regisseurs Thomas Sobotka, der sonst gerne auf brechtsche Brüche und formalistische Inszenierungen zurückgreift. Sein „Baal“ präsentiert sich – zumindest im Spiel der drei Darstellerinnen – emotional und unmittelbar. Hat da jemand die Empathie entdeckt, just bei einem Stück, das sich dieser eigentlich verschließt? Auf jeden Fall ist es Sobotka erneut gelungen, ein Drama erstens gegen den Strich zu bürsten und das zweitens anders als man glaubt, was drittens einen schönen Theaterabend ergibt. Da kann man nur staunen.
Falter 34/12