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3schWESTERN

Anton Tschechow
Ort:

"Kennen Sie den schon: Was machen drei Frauen in einem leer stehenden Geschäft? Sie wollen weg. – Haha." 

Die Schwestern Olga, Irina und Mascha sehnen sich zurück "nach Moskau", ins verklärte Eldorado längst vergangener Tage. Ihr Leben ist ein lahmer Ritt durch eine trostlose Prärie, flankiert von herrenwitzigen Männern, die der Rolle des starken Bruders, des heldenhaften Befreiers oder ersehnten Liebhabers nicht im Ansatz gerecht werden. Nach dem Goldrausch wird die abgelegene Geisterstadt zum Sündenbock für die eigene traurige Existenz. Die Zukunft gehört Menschen wie Natascha – der pragmatischen Schwägerin der Schwestern – die ohne Skrupel allein nach Nützlichkeit und Effizienz strebt.

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© Foto: Heldentheater

t'eig zeigt das Portrait einer Wohlstandsgemeinschaft, die unfähig ist, der gesellschaftlichen Entwicklung Impulse zu verleihen. Wie soll man auch handeln, wenn selbst die Regierenden nur zusehen. Und im Hinblick auf das aktuelle Zeitgeschehen erscheinen Sehnsucht nach Liebe, Identitätssuche und Erfüllung in der Arbeit ohnehin als zynische Luxusprobleme. Im nicht allzu fernen Wilden Osten, wo das Tragische und das Komische nah beieinander liegen, wird das Hier und Jetzt einfach übergangen, denn die Gegenwart ist ja bald zu Ende. High Noon ohne Showdown.

Projektpartner: Vine & Fun KG

schwestern_titel
© Foto: Heldentheater

Mitwirkende:

ehem. ZIELPUNKT am Bahnhof

Welcome Tower (gegenüber Hotel Ibis, Hofer)

Adresse:
Bahnhofgürtel 77 / Ecke Keplerstraße, 8020 Graz

t'eigpunkt

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn: 1, 3, 6, 7 (H) Bahnhof

Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Mona Kospach

geboren 1987 in Graz

Studium der Slawistik (Hauptsprache Russisch) an der Uni Graz
Auslands- und Forschungsaufenthalte in St. Petersburg (SS 2009) und Moskau (WS 2011/12)
Diplomarbeit „Anton P. Čechov bei L. Ulickaja, L. Petruševskaja und B. Akunin“ (2013)
Seit 2010 u.a. Tätigkeit als Schauspielerin und Regieassistentin.

2017 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

Engagements u.a. bei: t’eig, dramagraz, 2. Liga für Kunst und Kultur, La Strada


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet
Assistenz

2015

3schWESTERN

h'amlet
Assistenz

2014

NESTORY

Woyzeck live
Assistenz

2012

BAAL

2011

APOKALYPSE

Emilia G.

2010

heldInnen


Ninja Reichert

2 Jahre nach der großen Schwester in Haltern am See geboren
18 Jahre lang aufgewachsen am Rande des Ruhrgebiets
9 Jahre lang das Städtische Gymnasium Haltern besucht
9 Jahre lang klassischen Gitarrenunterricht genommen
8 Jahre lang Leichtathletikwettkämpfe bestritten
5 Jahre lang Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Münster studiert
4 Jahre lang Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock absolviert
X Jahre Theater gespielt in Österreich


Produktionen

2015

3schWESTERN

2012

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR


Elisabeth Wabitsch

Homepage Agentur

geboren 1997 in Graz

Preise/Nominierungen
2017
Max Ophüls Preis für beste Nachwuchsdarstellerin für die Rolle Paula in dem Kinofilm „Siebzehn“

Film Auswahl:
2017
DIE LETZTE PARTY DEINES LEBENS main part ..... feature film dominik hartl
2015
SIEBZEHN main part ..... directed by monja art

Theater Auswahl:
2015 Rolle Irina in „3schWESTERN“, Produktion Theater t’eig
2013 Rolle Caro in „Julia ist gerade nicht da“, Theaterproduktion TaO!
2012 Rolle Jessica in „Frau Müller muss weg“, Theaterproduktion TaO! Graz
ausgezeichnet 2013 als „Beste Produktion“ – Papageno Award und Preis der Jury beim SchülerTheaterTreffen der Jungen Burg am Burgtheater Wien

seit 2008 Teilnahme an Jugendtheaterkursen im TaO! Graz
seit 2004 Teilnahme an verschiedenen Tanzkursen (Hip Hop und Jazz)
seit 2003 Teilnahme an der Cirkusschule für Kinder

2013/2014
Auslandsaufenthalt /Groupe Scolaire Fenelon Sainte Marie in Paris


Produktionen

2015

3schWESTERN

2012

DNA


Tobias Ofenbauer

Homepage Agentur

geboren 1980 in Linz


Produktionen

2015

3schWESTERN

2014

Das DORF

Woyzeck live


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Luka Sulzer

Homepage Saint Chameleon


Stephanie Liebmann

geboren 1987 in Graz

Studium der Germanistik und Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.
Seit 2011 u.a. Tätigkeit im Bereich Kommunikation und Organisation im Literaturhaus Graz insbesondere für das Kinder- und Jugendbuchfestival bookolino.
2014 Tätigkeit beim steirischen herbst im Bereich Kunstvermittlung.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Dramaturgie

Nachtasyl
Dramaturgie

Plan B
Dramaturgie

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Dramaturgie

Warten auf Godot
Dramaturgie

Passion
Dramaturgie

2016

philoktet
Dramaturgie

Geschichten aus dem Wiener Wald
Dramaturgie

Schönste Zeit
Dramaturgie

2015

3schWESTERN
Dramaturgie

PiNOCCHiO
Dramaturgie

h'amlet
Dramaturgie

2014

Das DORF
Assistenz


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Verkümmerte Seelen

Anton Tschechows "Drei Schwestern" mit beißendem Witz exzellent umgesetzt.
Im Westen nichts Neues. Selbst wenn "Mascha" Mona Kospach in den Saloon kracht und auf Russisch die Sau rauslässt. Oder Domina Ninja Reichert rotzt, grunzt und den Folklorerock ordinär lüftet, um dann bieder das Haus weihnachtlich zu behübschen. Während "Moscowboy" Christian Ruck die Sporen klirren und Begierden brodeln lässt.
Anton Tschechows existenzielles Futter "Drei Schwestern" nährt die Fantasie des auf ungewöhnliche Umsetzungen spezialisierten t'eig-Theaters. Mit beißendem Witz wühlt Regisseur Thomas Sobotka im Geschwür latenter Sehnsüchte einer gelangweilten Gesellschaft. High Noon - auf der Gitarre begleitet vom famosen Countrysänger Luka Sulzer und aktuell ausgereizt mit zwiespältig als Flüchtlinge begrüßtem Publikum.
Zauberhaft verwandelt Markus Boxler den Schlauch einer aufgelassenen Einkaufsfiliale in Ost-Western-Landschaft. Birkensilhouetten, RevolverheldInnen auf Plüschpferden, Wodka, derbe Witze und Volkstanz ummanteln die Tragikomik verkümmerter Seelen unterhaltsam.
Kleine Zeitung


Theater t'eig zeigt "3schWESTERN" nach Anton Tschechow als Western in Graz

Im Tal der tristen Plüsch-Ponys

High Noon im verlassenen Supermarkt! Das Grazer Theater t'eig entführt in "3schWESTERN" frei nach Anton Tschechow in den Wilden Westen - und stößt dabei auf ein sehr aktuelles Sittenbild. Zu sehen ist das Stück bis zum 28. November in der ehemaligen Zielpunktfiliale am Grazer Bahnhofgürtel 77.
Ein leerstehender Supermarkt am Grazer Bahnhof: Der Spielort der aktuellen t'eig Produktion ist schon für sich allein ein perfektes Sinnbild für die verzweifelte Sehnsucht nach einer Veränderung zum Besseren. Diese treibt auch die Figuren in Tschechows Klassiker um, den Regisseur Thomas Sobotka zu einem Western umdeutet. Die drei Schwestern werden bei ihm zu Cowgirls, die auf ihren Spielzeug-Pferdchen im Kreis reiten. Denn aus der Tristesse ihres Lebens in der Provinz gibt es kein Entkommen.
Also haben sie sich möglichst resolute Fassaden errichtet, lachen völlig übertrieben über völlig unterirdische Witze und sind - so wie es sich für den Wilden Westen gehört - bewaffnet. Unter der Oberfläche köcheln die Emotionen und geraten zur Explosion, als sich Partygäste (das Publikum) als Fremde entpuppen.
Schritt für Schritt lässt Sobotka die aktuelle Flüchtlingskrise in den Klassiker einfließen und entdeckt darin ein sehr aktuelles Sittenbild: Zwischen Fadesse, Sehnsucht und dem Gefühl der Bedrohung geht die Menschlichkeit beinahe völlig verloren und die Welt droht zu einem Unort zu werden - wie ein leerer Supermarkt.
Karin Gschiel, Mona Kospach und Elisabeth Wabitsch geben den Schwestern scharfe Konturen und lassen in den richtigen Momenten tiefe Emotionen durchblitzen. Ninja Reichert ist als Natascha auf fast geniale Weise unerträglich. Und Tobias Ofenbauer und Christian Ruck schultern all die Männerfiguren mit der Einsatzbereitschaft echter Cowboys. Für musikalische Glanzlichter sorgt Sänger Luka Sulzer.
Kronen Zeitung


Ziel und Punkt.

Anton Tschechows Stück “Drei Schwestern” wird vom t’eig Theater ins Heute verlegt. Zunehmende Kapitalisierung und sozialer Zerfall korrespondieren in ihrer Aktualität mit unserer heutigen ‚individualisierten’ Gesellschaft. Die Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein gutes Leben allein, reichen nicht aus, um tatsächlich auch ein solches zu führen. „3schWESTERN“ beweist: Fehlt die notwendige Handlungsfähigkeit, ist Gegenwartsverneinung oft die Folge.
„Zielpunkt“ meint im Stück nicht nur die ehemalige Filiale der Lebensmittelkette als Ort der Inszenierung. Auch nicht allein das wiederkehrende Mantra „nach Moskau“, sondern den Fluchtpunkt der Figuren. Im Jetzt unzufrieden und mangels Tatkraft für Veränderung hängen sie sie in einem apathischen Zustand fest: „Leben ist Leiden und bald wissen wir wofür“.
Die Dialoge führen oft ins Nichts oder werden durch derbe Witze und Zitate, teils passend, teils schmerzhaft, überformt. Das Tschechow’sche Aneinander-vorbei-Reden setzen die Schauspieler um, indem sie nur in Blickrichtung des Publikums und räumlich versetzt zueinander sprechen. Das wirkt zunächst irritierend, vor allem, weil diesmal nicht so klar wie sonst ersichtlich war, wann und wie die Schauspieler ihre Rollen tauschen. Im Vergleich zu früheren Inszenierungen ist das Stück ebenso gut post-dramatisch durchkomponiert und detailreich ausstaffiert, wirkt aber noch dekonstruierender, zusammenhangloser. Und wird damit umso originalgetreuer.
blog4ticketsKulturreferat ÖH Uni Graz