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ESKALATION ORDINÄR

Werner Schwab
Ort:

Eine Produktion von t'eig in Kooperation mit dem Literaturhaus Graz.

 bestOFFstyrialogo eingeladen zu bestOFFstyria 2.12

Der Regisseur versenkt ein zuckendes Suppenfleisch in Kasperls roter Mütze. Die Macht der Poesie pappt kostenfrei erworbenen Persönlichkeitssenf in eine Puppenkiste. Die Gesellschaft wird mit salzsäurefreier Auflösungskompetenz zerlegt und zu einem Filmabspann neu zusammengebaut. Man zertrümmert die Sprache, um ans Leben heranzukommen. Die Eskalation ist ungelegter Spiegeleier-Tanz. Das Ordinäre ist im Kopf. Das öffentliche Auge wird noch einmal zugedrückt.

Werner Schwab, dessen Stücke bereits zu den Klassikern zeitgenössischer Dramenliteratur zählen, seziert in „Eskalation ordinär“ ein unbarmherziges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das stets das Andere, den Außenseiter braucht, um sich selbst zu erhalten. In einer grotesken Operation arbeiten sich drei Schauspieler durch die Hüllen aus schönem Schein und Äußerlichkeiten. Sie legen mit Schwabs messerscharfem Witz und brachialer Sprachgewalt die wahre Anatomie des Menschen frei, dass einem Fleisch, Knochen und Gekröse nur so um die Ohren fliegen.

eskalation1©Foto: t'eigeR

Mitwirkende:

Literaturhaus Graz

www.literaturhaus-graz.at

Adresse:
Elisabethstraße 30, 8010 Graz

literaturhaus

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn: 7 bzw. 1 (H) Merangasse
Bus: 39 (H) Uni Mensa, 63 (H) Merangasse

Ninja Reichert

2 Jahre nach der großen Schwester in Haltern am See geboren
18 Jahre lang aufgewachsen am Rande des Ruhrgebiets
9 Jahre lang das Städtische Gymnasium Haltern besucht
9 Jahre lang klassischen Gitarrenunterricht genommen
8 Jahre lang Leichtathletikwettkämpfe bestritten
5 Jahre lang Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Münster studiert
4 Jahre lang Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock absolviert
X Jahre Theater gespielt in Österreich


Produktionen

2015

3schWESTERN

2012

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR


Felix Krauss

geboren 1980 in Basel

Ausbildung:
Nach Ausbildungen zum Speditionskaufmann und Barkeeper Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz.

Engagements:
Oktober 2006 Mitarbeit bei Stückentwicklung (Gender Project) am Next Liberty in Graz. Des Weiteren spielte er 2006 die Rolle des Gerald in Ganze Tage Ganze Nächte von Dürringer (Inszenierung: Nico Büchel), sowie 2007 den Teufel aus Strawinskys Geschichte vom Soldaten (Inszenierung: H. Mitter), jeweils an der Kunstuniversität Graz. 2008 im Schauspielhaus Graz in Der Zerrissene und König Lear zu sehen. 2010 Die Tochter des Ganovenkönigs (Inszenierung: M. Weissensteiner) im TaO! Graz.
Darüber hinaus Mitarbeit an diversen Kurzfilmen (Ortweinschule Graz, Fruit Media Graz, HFF München) sowie Lyriklesung für das Radio Helsinki Graz.


Produktionen

2017

Warten auf Godot

2011

ESKALATION ORDINÄR


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Ivory Parker

Homepage Uptown Monotones

Ivory Parker aka Nexor ist vierfacher österreichischer Beatbox Champion und zählt auch weltweit zu den Besten seines Fachs.
Ihn zeichnen vor allem sein sehr breit gefächerter Stil und seine ausgefeilte Technik und Performance aus.
Ivory Parker hat die Bühne schon mit Größen wie Jay Z, Jan Delay, Pendulum, Gentleman, Rahzel, Culcha Candela geteilt und erscheint im Lineup von Europas größten Festivals.
Ivory Parker ist Mitglied der Experimental-/Fusion-Band The Uptown Monotones

Ausgewählte Erfolge:
"Austrian Solo Beatbox Champ 2007"
"Austrian Team Beatbox Champions 2006, 2007 & 2008"
"Splash Beatbox Champion 2008" (Leipzig, erster Platz)
"Beatbox World-Championship 2009" (Berlin, dritter Platz)
Gründer des internationlen Beatbox Battles "Emperor of Mic"


Alexandra Rollett

geboren 1978 in Graz

Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.

Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Graz, Theater Phönix Linz und beim steirischen herbst. Hausdramaturgin am Theater Phönix Linz (2002-2005).
Mit Unterbrechungen seit 1999 Dramaturgin bei dramagraz / forum stadtpark theater.
Diverse Produktionen in der freien Szene Graz.
Uraufführungsbetreuung etlicher Stücke von Peter Handke, Elfriede Jelinek, Franzobel, Barbara Frischmuth, Kerstin Specht, Andreas Jungwirth, Margret Kreidl usw. Intensive Zusammenarbeit u. a. mit Händl Klaus, Ernst M. Binder, Harald Gebhartl und Georg Staudacher.

Weiters Regieassistenzen für Spiel- und Dokumentarfilme; Pressebetreuung und konzeptuelle Beratung diverser Grazer Musiker und Bands sowie bildender Künstler; Konzept und Gestaltung szenischer Lesungen und Installationen (Schauspielhaus Graz, Forum Stadtpark); Veröffentlichungen in div. Feuilletonmagazinen.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2014

Das DORF
Dramaturgie

Woyzeck live
Dramaturgie

2013

Auf dem Land
Dramaturgie

BARBAREN!
Dramaturgie

Klassen Feind - oldschool
Dramaturgie

2012

MULTIVERSE
Dramaturgie

BAAL
Dramaturgie

DNA
Dramaturgie

2011

ESKALATION ORDINÄR
Dramaturgie

APOKALYPSE
Dramaturgie

Emilia G.
Dramaturgie

2010

Der Kissenmann
Dramaturgie

heldInnen
Dramaturgie

2009

Remember tser0
Dramaturgie

2008

Ledergfrieß
Dramaturgie


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Bitterböses Kasperltheater

Die Grazer Gruppe T'eig transformierte Werner Schwabs brutalen Schwank "Eskalation ordinär" in ein erstaunliches Kasperltheater
In den Wochen vor seiner Selbstvernichtung - Werner Schwab starb in der Nacht auf den 1. Jänner 1994 mit 4,1 Promille Alkohol im Blut - schrieb der Brachialdramatiker neben Antiklimax auch den Schwitzkastenschwank Eskalation ordinär. Posthum uraufgeführt, ist er thematisch wie auch strukturell verwandt mit der Pornogeografie, die Schwab selbst im Oktober 1993 im Rahmen des Steirischen Herbstes zur Uraufführung brachte.
Eskalation ordinär, wiewohl nur selten gespielt, verhandelt ein nach wie vor aktuelles, brisantes Thema: Der ehemalige Sparkassenangestellte Helmut Brennwert wird aufgrund seiner Arbeitslosigkeit als wertloses Menschenmaterial angesehen und so lange missbraucht, bis der letzte Rest Selbstwertgefühl verloren ist. Die Gruppe T'eig wird mit ihrer Interpretation der Versuchsanordnung im Grazer Literaturhaus auf erstaunliche Art gerecht: Sie bringt die sieben Szenen, reduziert auf die wichtigsten Prototypen, als monströses Kasperltheater (Ausstattung: Markus Boxler).
Ninja Reichert schlüpft als Brennwerts Anverlobte u. a. in das Handpuppenkostüm der Gretel, Christian Ruck ist hauptsächlich der mächtige Zauberer - und Felix Krauss das erbärmliche Würstel: über und über mit Senf bekleckert. Aber auch der Polizist taucht auf und das Krokodil.
Um Distanz zu schaffen (bzw. um sich zu distanzieren), werden diese "Affekte" - in jeder Szene wird Brennwert vergewaltigt - mit Dialogen und Situationen aus der Pornogeografie ergänzt: In der geglückten T'eig-Version ist das voyeuristische Guckkastenspiel der geile Stoff, den ein schmieriger Regisseur mit einem Pornodarsteller und einer Pornovorstellerin verfilmt. In diesen Einschüben werden die Handpuppen zu "echten" Menschen, auch wenn sie sich weiterhin in Schwabs Kunstsprache artikulieren.
Regisseur Thomas Sobotka hat nicht nur die Brutalität auf die Spitze getrieben, sondern auch den bitterbösen Witz herausgearbeitet. Und er fand eine zeitgemäße Übersetzung für die Geräuschuntermalung von FM Einheit in der Uraufführung: mit den Sounds von Beatboxer Ivory Parker. Ein "Todesfotzenereignis"!
DER STANDARD


Das "t'eig theater" zeigt Schwabs "Eskalation ordinär" im Grazer Literaturhaus:

Aufstieg und Fall des Pornokasperls

"Eskalation ordinär" hat Werner Schwabs Position als einer der bedeutendsten Dramatiker des ausgehenden 20. Jahrhunderts posthum zementiert. Das Stück erzählt vom Aufstieg und Fall von Helmut Brennwert - vom "t'eig theater" im Literaturhaus als deftiger Kasperl-Porno inszeniert.
Bei der Bank wird Helmut Brennwert gefeuert. Seine Freundin landet beim ehemaligen Boss und er - verwahrlost und von der Gesellschaft missbraucht - auf der Straße. Von dort kann es nur mehr nach oben gehen: Das Geplappere, das er im Park lümmelnd von sich gibt, kommt gut an. Er wird kurz zur politischen Leitfigur, bevor er erneut abstürzt. Regisseur Thomas Sobotka macht aus dem Schwabschen Personal Kasperlfiguren, lässt jeden der sieben Affekte, in die Schwab den Text gegliedert hat, auf die Vergewaltigung von Brennwert hinauslaufen. Dafür hat er auch einen künstlerisch ambitionierten Porno-Dreh in die Handlung eingearbeitet. Er verwendet eindimensionale Folien für Schwabs sprachliche Eskalationen, die sich in der wohl durchdachten Ausstattung von Markus Boxler widerspiegeln. Den musikalischen Rahmen bildet der versierte Beatboxer Ivory Parker.
Sehr schlüssig, wenn auch teilweise fast zu klar, zieht Sobotka sein Konzept durch: Das von Schwab sezierte System des wirtschaftlich bestimmten Miteinanders wird als unbarmherziges Kasperltheater entlarvt. Die drei ausgezeichnet agierenden Darsteller Ninja Reichert, Felix Krauss und Christian Ruck müssen sich durch Schein und Äußerlichkeiten kämpfen, um letztendlich doch noch zum nackten Fleisch der Figuren durchzukommen, die sie abwechselnd verkörpern.
Kronen Zeitung


THEATER T'EIG: Elendsdrama, umwerfend komisch

Mit Kasperl & Co im Schwitzkasten

Werner Schwabs „Eskalation ordinär“ mit Biss und scharfem Senf.
Erneut liefert Ausstatter Markus Boxler den Hit im Theater t’eig – diesmal kindlich komisch. Umwerfend auch Ivory Parker als kongeniale Solo-Band in der Koproduktion mit dem Literaturhaus Graz. Denn das pure Elendsdrama vom durch den Volkswolf gejagten armen Würstel hat zwar hohen Brennwert, erreicht aber nicht den Gipfel des Hochschwabs.
Umso klüger ist die Verlegung ins „Schwitzkasten“-Kasperltheater vor der allmächtigen Sparkasse, wo die „sieben Affekte“ vom vorletzten Stück des 1994 verstorbenen Grazer Dramatikers Werner Schwab mit dem Top-Puppentrio Ninja Reichert, Felix Krauss und Christian Ruck als knappe Filmszenen abgedreht werden. Überspitzt verfremdet serviert Thomas Sobotka die sprachlich zwischen Hodensack, Mastdarm und faschistischem Alltagssenf angesiedelte Verwurstung des arbeitslosen Helmut Brenner in „Eskalation ordinär“ als scharfen Estragon ganz extraordinär. Das beißt gewaltig, schlägt auf Hirn und Magen.
Kleine Zeitung