||||

Klassen Feind - oldschool

Nigel Williams
Ort:

Eine Versuchsanordnung rund um die Sinnhaftigkeit von Lernen, Lehre, Älter- und Gescheiterwerden, die mit vollem Körpereinsatz, elegischer Punkmusik und der brachialpoetischen Textübersetzung des Hip-Hop-Kollektivs "siebzig prozent" pädagogische Wertneutralität garantiert.

klassenfeind16 Jugendliche in einem Klassenzimmer: Hormonstau auf der Überholspur, viel Spucke mit großen Tönen und Frustrationsbashing aus geballter Sehnsucht und Nullbockaufnix. Dazu hat es diese Truppe auch in Gewaltbereitschaft und Bildungsunwilligkeit zur Meisterschaft gebracht. Sie haben alle Lehrer an den Rand des Nervenzusammenbruchs getrieben und warten nun auf den nächsten Kandidaten, der ihnen etwas „fürs Leben“ beibringen will. Doch ohne Feind vorne am Lehrerpult wird die Diskussion um Zukunftsaussichten, Sex, Ideale und den Sinn des Lebens in den eigenen Reihen fortgesetzt – mit zunehmend drastischen Mitteln.

In der t’eig-Version dieses Jugendtheaterklassikers werden 6 pädagogisch ausgebildete Herren der Generation 50+ antreten, den Ansichten, Träumen und Ängsten jener Teenager nachzugehen, die sie auf der Bühne darstellen, die sie unterrichten und die sie selbst einmal waren – oder vielleicht noch sind?

klassenfeind_vorne
©Fotos: Gansberger/Lipp

"Firs' time in ve 'ole 'ischry a' 6A when we done anyfink conschructive." 

Mitwirkende:

Volkshaus Graz

Großer Saal
www.volkshaus-graz.at

Adresse:
Lagergasse 98 a, 8020 Graz

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn: 5 (H) Karlauergürtel
Bus: 39, 67 (H) Karlauerkirche

Norbert Hermann

geboren 1954 in Graz

Seit 21 Jahren Lehrer an der Freien Waldorfschule Graz (Mathematik, Physik, Theater) und ab 2004 dort auch Geschäftsführer. Regie bei zahlreichen Musicalproduktionen und Theaterprojekten in der Schule.

Als Kind Mitglied des Kinderchors der Grazer Oper, sowie kleinere Rollen im Schauspielhaus, später Statist und Mitglied des Extrachores des Opernhauses. 
Mehrmalige Teilnahme an Kursen der Sommerschule für Theater (jetzige Sommerakademie)
LAUT!-Regiekurs 2003/04.

Seit 1999 Schauspieler bei diversen freien Bühnen. Ensemblemitglied im Kistl (Komödianten in St. Leonhard) und seit 2003 auch im Ensemble der Kulturinitiative Kürbis in Wies. Mitbegründer des TIW (Theater im Wohnzimmer). 


Robert Persché

Homepage Kaktusblüten

Robert Persché wurde 1961 in Melbourne, Australien geboren und lebt seit seiner Kindheit in Graz. Er ist Komponist und Autor zahlreicher Musicals (Dschungelbuch, Robin Hood, Das Gespenst von Canterville,...), arbeitet als Regisseur (Oper Graz, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Tirol,...), agiert als Musicaldarsteller (Die Geierwally, Jesus Christ Superstar, ...), kreiert kunstvolle Events und ist künstlerischer Leiter des Musiktheater Graz. Seit 1985 als Musiker solo und in Ensembles tätig.


Robert Rauch

geboren 1958

Lehramt für Volksschule und Hauptschule (BE)
Ab dem 27. Lebensjahr Lehrgänge für Tanz und Theater im In- und Ausland.
Tänzer und Darsteller in verschiedenen Kompagnien (langjährige Zusammenarbeit mit Elio Gervasi)
Gelegentlich Sprechtheater und eigene Produktionen.
3 Jahre Lehrtätigkeit für die Kunstuniversität Graz (Körperliche Gestaltung)
Seit ca. 12 Jahren tätig als VS-Lehrer und Tänzer/Choreograph/Kursleiter 


Produktionen

2015

h'amlet

2013

Klassen Feind - oldschool


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Manfred Weissensteiner

Homepage TaO! 

Ist in Winterthur (Schweiz) geboren, dann Studium der Germanistik in Graz, Kulturmanagement in Salzburg. Seit 1985 in zahlreichen Produktionen als Schauspieler tätig. Seit 1992: Gründung und Leitung des Theater am Ortweinplatz als theaterpädagogisches Zentrum und als Jugendtheater in Graz, daneben zahlreiche Inszenierungen. Außerdem künstlerische Leitung des Jugendtheaterbereichs im Theaterfestival spleen*graz, dazu Co-Leitung und Entwicklung eines theaterpädagogischen Lehrgangs für PädagogInnen.


Rudi Widerhofer

geboren 1958 in Braunau am Inn

Bereits während seiner Studienzeit in Graz (Amerikanistik und Germanistik) erfolgten erste Arbeiten als Autor und Darsteller in zahlreichen Kabarett- und Kleinkunstprogrammen. Ab 1989 spielte er hauptsächlich in Stücken von zeitgenössischen Autoren wie z.B. Peter Handke, Gert Jonke, Elfriede Jelinek und Wolfgang Bauer und in eigenen Stücken, meist in Zusammenarbeit mit dem Forum Stadtpark und dramagraz. Er trat in Österreich, Deutschland, Slowenien und in der Schweiz auf. Zuletzt war er in A Piece of Monologue von Samuel Beckett (Ernst Marianne Binder, dramagraz) zu sehen. Rudi Widerhofer ist auch als Schriftsteller tätig, 2001 bekam er den Förderungspreis des Landes Steiermark für literarisches Schaffen zugesprochen, 2002 das Dramatikerstipendium des Bundes.


Produktionen

2013

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Alexandra Rollett

geboren 1978 in Graz

Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.

Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Graz, Theater Phönix Linz und beim steirischen herbst. Hausdramaturgin am Theater Phönix Linz (2002-2005).
Mit Unterbrechungen seit 1999 Dramaturgin bei dramagraz / forum stadtpark theater.
Diverse Produktionen in der freien Szene Graz.
Uraufführungsbetreuung etlicher Stücke von Peter Handke, Elfriede Jelinek, Franzobel, Barbara Frischmuth, Kerstin Specht, Andreas Jungwirth, Margret Kreidl usw. Intensive Zusammenarbeit u. a. mit Händl Klaus, Ernst M. Binder, Harald Gebhartl und Georg Staudacher.

Weiters Regieassistenzen für Spiel- und Dokumentarfilme; Pressebetreuung und konzeptuelle Beratung diverser Grazer Musiker und Bands sowie bildender Künstler; Konzept und Gestaltung szenischer Lesungen und Installationen (Schauspielhaus Graz, Forum Stadtpark); Veröffentlichungen in div. Feuilletonmagazinen.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2014

Das DORF
Dramaturgie

Woyzeck live
Dramaturgie

2013

Auf dem Land
Dramaturgie

BARBAREN!
Dramaturgie

Klassen Feind - oldschool
Dramaturgie

2012

MULTIVERSE
Dramaturgie

BAAL
Dramaturgie

DNA
Dramaturgie

2011

ESKALATION ORDINÄR
Dramaturgie

APOKALYPSE
Dramaturgie

Emilia G.
Dramaturgie

2010

Der Kissenmann
Dramaturgie

heldInnen
Dramaturgie

2009

Remember tser0
Dramaturgie

2008

Ledergfrieß
Dramaturgie


Birgit Prutsch


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Auf Originalinstrumenten: Theater T'eig zeigt Nigel Williams' "Klassen Feind"

Als Regisseur hat sich Thomas Sobotka einst mit einer ungewöhnlichen Schultheaterarbeit in die erste Liga gespielt. Das war 2009, wo er für "Brick in the Wall" den Theaterland-Steiermark-Preis abräumte. "Schüler spielen Schule" lautete das simple Motto. Diesmal lief es komplizierter: Für die T'eig-Inszenierung von Nigel Williams' 1978 uraufgeführtem Schülerdrama "Klassen Feind", nun mit dem Appendix "old school" versehen, wurden Schauspieler gesucht, die damals jugendlich waren. Damals!
Und so steigen sechs Herren in den Ring, die heute erstens in ihren besten 50ern und zweitens pädagogisch wertvoll tätig oder geschult sind: Waldorf-Lehrer Norbert Hermann, (Kinder-)Musical-Macher Robert Persché, Volksschullehrer Robert Rauch, die verdienten Theaterpädagogen Christian Ruck und Manfred Weissensteiner sowie Rudi Widerhofer. Sie geben verhaltensoriginelle Jugendliche mit verbaler Fäkalfixierung. Und das macht so richtig Freude. Durch Sobotkas simplen Kunstgriff wird Williams' Skandalerfolg nach 35 Jahren wieder spannend. Wirklich spannend.
Gemeinsam mit jungen Rap-Künstlern hat der Regisseur den Originaltext von damals in Kraftausdrücke von heute übersetzt. Aber der Text ist hier beileibe nicht alles. In typischer T'eig-Manier mischen sich die Rollen und das, was die Darsteller zu sagen haben: zur Schule, zum ersten Sex, zum Leben. Und überhaupt. Gesanglich unterstützt von der jungen Musikerin Birgit Prutsch ist da theatralisch eine verkehrte Welt gewachsen, die auf wunderschöne Weise zeigt, wie wahr Theater sein kann. Und wie witzig.
Falter 16/13


Brachiale Verzweiflung, 35 Jahre später

Wiedersehen mit Nigel Williams' "Klassen Feind".
GRAZ. Eines vorweg: Wer sich mit Lästerlichkeiten schwertut, verspürt nachher eventuell das Bedürfnis, sich die Ohren mit Seife auszuwaschen. So saftig ist dem Hip-Hop-Kollektiv "siebzig prozent" die Übersetzung von Nigel Williams' "Klassen Feind" in den Brachialjargon hiesiger, heutiger Bildungsverlierer gelungen. Die Verzweiflung von sechs Teenagern, vom Bildungssystem aufgegeben, eskaliert in blankem Hass, der sich auch aneinander entlädt: Das war Williams' Versuchsanordnung anno 1978.
35 Jahre später lässt Regisseur Thomas Sobotka mit dem theater t'eig in "Klassen Feind oldschool" nun sechs reifere Herren die Aggression von damals noch einmal verkosten und mit der inzwischen erworbenen Lebenserfahrung abgleichen. Das Ergebnis: "Hawis, Vollgummis, Opfer, Mongos, Homos, Spasten" (Norbert Hermann, Robert Persché, Robert Rauch, Christian Ruck, Manfred Weissensteiner und Rudi Widerhofer) beim verbalen Kräftemessen und beim Kramen in der eigenen Biografie. Das ist witzig, eindringlich, ganz schön tief und absolut sehenswert. Als Punk-Engel sorgt Sängerin Birgit Prutsch für Ohrenbalsam.
Kleine Zeitung


"Oida, i wü lernen"

Wenn Pädagogen die jugendliche Sau rauslassen, bleibt vor Lachen kaum ein Auge trocken.
Nigel Williams Stück "Klassen Feind" hat mindestens genauso viele Dienstjahre auf dem Buckel, wie die Pädagogen, die Thomas Sobotka vom Theater t'eig in die Rollen der jugendlichen Revoluzzer springen lässt. Diese Alterung ist eine Frischzellenkur, die der Text dringend braucht. 
Der "Klassen Feind" ist in die Jahre gekommen: Anfang der 1980er galt es noch als mutiger Schritt Richtung Authentizität, die Jugendsprache in all ihrer Profanität auf die Bühne zu bringen und so die Geschichte einer Gruppe junger Männer zu erzählen, die in den Irrungen des Bildungssystems vergessen wurden. Heute ist es längst ein schnödes Theater-Klischee, das Regisseur Thomas Sobotka gewitzt umschifft, indem er die Rollen der jugendlichen Revoluzzer mit Pädagogen der Generation 50+ (Christian Ruck, Norbert Herman, Robert Persché, Robert Rauch, Manfred Weissensteiner und Rudi Widerhofer) besetzt. In ihren Mündern wird der vom Hip Hop-Kollektiv "siebzig prozent" neu ins Grazerische übertragene Text in all seiner gekünstelten Lockerheit und moralischen Affektiertheit sichtbar. Etwa wenn es zum Streit um den Sprachrhythmus der Schimpftiraden kommt. Gleichzeitig wird er aber auch mit Jugenderinnerungen der Darsteller angereichert und bekommt so nicht nur eine sehr authentische Note, sondern auch eine charmante Wärme.
Das Thema Bildung lässt sich so wunderbar in all seinen Widersprüchlichkeiten durchdeklinieren ohne dabei auch nur eine einzige Pointe auszulassen. Schön auch, wie sich die brodelnde Gewalt in kleinen Choreografien entlädt. Echt ein abgefuckter Scheiß, Oida!
Kronen Zeitung


Und ewig grüßt der Aggressionsstau 

Wenn ergraute Pädagogen in die Rollen von jugendlichen Rebellen schlüpfen: „Klassen Feind – oldschool“
Es ist zum Sesselschmeißen, zum Fluchen, zum Schreien, kurz: zum Auszucken! 35 Jahre sind seit der Uraufführung von Nigel Williams’ „Klassen Feind“ vergangen, und immer noch traut sich kein Lehrer in das Klassenzimmer, in dem Fetzer & Co. ihr Widerstandssystem aufgebaut haben. Das Grazer Theater „t’eig“ hat den Null-Bock-auf-nix-Klassiker textlich wie inhaltlich runderneuert. Statt der sechs Jugendlichen rebellieren diesmal ebenso viele pädagogisch ausgebildete Herren der 50-plus-Generation: „Vollscheiße, du abgefuckter Mongo!“

Es ist eine formidable Idee, das brav didaktisch konzipierte Theaterstück mit älteren Semestern zu besetzen. Diese treten immer wieder aus ihren Rollen, berichten etwa von sexuellen Jugenderinnerungen, von versäumten Lebenschancen, von verwelkten Träumen. Die eingeflochtenen Texte sind die Ergebnisse von Improvisationen der Schauspieler. Der von heftigem Aggressionsstau kündende Text wurde vom Hip-Hop-Kollektiv „siebzig prozent“ mit sympathischer Lässigkeit und einem Faible für politische Unkorrektheiten in das 21. Jahrhundert transferiert und in Graz verortet.

Regisseur Thomas Sobotka gelingen die besten Szenen, wenn er seine angegrauten Pädagogen in ihren Sakkos und Designerturnschuhen über jene Teenager reflektieren lässt, die sie auf der Bühne darstellen. Die Lächerlichkeit einer auf Theaterbühnen angewandten Jugendsprache kommt in der Grazer Aufführung, die sich „Klassen Feind – oldschool“ nennt, vorzüglich zur Geltung. Auch wenn ein Monolog, der irreale Ängste vor Ausländern vor Augen führen soll, etwas zu lang gerät, kann Sobotka die Spannung halten. Die Begegnung mit den letztlich auch selbstzerstörerisch agierenden Pädagogen ist amüsant, gemahnt an die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins und stellt Fragen: Wann endet sie denn, die (eigene) Aufmüpfigkeit? Ist Wissensvermittlung ohne Zwang eine Utopie? Oder auch: Kann das Theater als moralische Anstalt überleben? Aus dem darstellerischen Sextett ragen Rudi Widerhofer, Robert Rauch und Manfred Weissensteiner hervor.
Salzburger Nachrichten


A four letter Play

[...]Mit dem Einzug des Frühlings hat auch das T'eig Teater das Stück "Klassen Feind" von Nigel Williams in ein neues Blumenkleid gehüllt. Manuel Paß, Thomas Sobotka, Florian Wolf und Thomas Zane haben das Original in den gängigen "grazerischen" vier Buchstaben Slang übersetzt, was absolut gelungen ist, Oida.
Uraufgeführt wurde Klassen Feind 1978 in London und nun, 35 Jahre später hier in Graz könnte man meinen, dass die Besetzung von damals das gleiche noch einmal durchlebt, nur um 35 Jahre gealtert eben. Sechs Männer über fünfzig (Norbert Hermann, Robert Persché, Robert Rauch, Christian Ruck, Manfred Weissensteiner und Rudi Widerhofer, alle großartig in ihren Rollen) die in einer pubertären Schleife hängen geblieben sind und nicht erwachsen werden wollen. Warum auch? Denn wenn man an die Welt da draußen denkt, ist es auch angenehmer ein Berufsjugendlicher zu bleiben, wie uns die Live - Sängerin Birgit Prutsch immer wieder ins Ohr zwitschert.[...]
Ich gebe der Produktion und dem Team für die Gesamtleistung fünf Sterne von fünf. 
ventilartor