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MULTIVERSE

Uraufführung
Ort:

oder: Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte.

 bestOFFstyrialogo eingeladen zu bestOFFstyria 2.13

Diese Gegenwart ist eine Abweichung.
Wir glauben uns in der Realität.
Aber wir leben in einer temporären Anomalie des Raum-Zeit-Kontinuums.

Nur zwei Menschen kennen diese unglaubliche Wahrheit. Ein Regisseur und sein Schauspieler sind die Augen der Windhose eines aus den Fugen geratenen Kosmos. Ihnen allein kann es gelingen, die Normalität wieder herzustellen. Auf ihrer abenteuerlichen Mission zur Rettung der wirklichen Wirklichkeit kämpfen sie um die eigene Zeugung, die Zukunft ihrer Heimatstadt, die Entwicklung der Zeitmaschine und die Unvorhersehbarkeit von Sportergebnissen. Dabei treffen sie auf scheinbar übermächtige Gegner: die Zeit, das Geld, das Medium Theater und die Tücken der Paralleluniversen.

multiverse
©Foto: Gansberger/Lipp

Wird es ihnen gelingen, die Geschichte wieder geradezubiegen? Und wie wird unsere Gegenwart dann aussehen? Welche Auswirkungen hat es auf unseren Alltag, wenn der Regisseur sich nicht mehr selbst inszeniert und die Hauptrolle in „Zurück in die Zukunft“ weiblich besetzt wird? Wenn die beiden Erfolg haben, werden wir 2042 alle nur mehr Tracht tragen? Und werden wir dann jemals etwas von „Multiverse“ gehört haben?

Eine Koproduktion mit theaterland steiermark

Mitwirkende:

Dom im Berg

www.spielstaetten.at

Adresse:
Schloßbergplatz 1, 8010 Graz

domimberg

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn: 4 bzw. 5 (H) Schloßbergplatz

Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Susanne Lipinski

geboren 1977 in St. Johann in Tirol

Schauspielerin (Diplom 2003, Wien) und Germanistin (Diplom 2004, Graz)
Arbeiten u.a. für: Theater am Alsergrund, Max Reinhardt Seminar, Kulturzentrum bei den Minoriten, Schauplatz Graz, KuKuK, ARBOS, steirischer herbst, uniT, Graz 2003, ORF, Schauspielhaus Graz, quadrama, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, entspannt elegant

seit 2007 Ensemblemitglied im Toihaus Theater Salzburg

2017 Gründung des kollektiv KOLLINSKI


Produktionen

2012

MULTIVERSE

2011

APOKALYPSE

2010

heimweh


Christoph F. Krutzler

Homepage Agentur

geboren 1978 in Wien

NESTROY Nominierung 2014: Beste Nebenrolle für die Verkörperung seiner Rollen in „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus

NESTROY: beste OFF-Produktion 2017 - "Holodrio" - Theater Rabenhof

Ausbildung:
Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz
Diplom vor der Paritätischen Kommision

Engagements:
Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Theater Rabenhof
2005 -2014 Volkstheater Wien
Festspiele Stockerau, Studiobühne Villach, Projekttheater Vorarlberg, t'eig u.a.

div. Rollen in Film und Fernsehen


Produktionen

2017

Warten auf Godot

2014

NESTORY

2012

MULTIVERSE

2011

APOKALYPSE

 


Sebastian Reiß

geboren 1974 in Hannover

Ging nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock 2002 ans Schauspielhaus Graz. Nach zehn Jahren Festengagement folgten freiberufliche Tätigkeiten in Graz und Rostock. 2015 wechselte er als festes Ensemblemitglied ans Badische Staatstheater in Karlsruhe. Neben Arbeiten für Film- und Fernsehproduktionen sowie als Sprecher beim Hörfunk arbeitete er auch an verschiedenen Schauspielschulen als Dozent.

Seit 2017 Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt


Produktionen

2014

Woyzeck live

2012

MULTIVERSE


Max Wagner

geboren 1995 in Graz

2003-2010 Teilnahme an Theaterwerkstätten unter der Leitung von Theaterpädagogin Karin Gschiel am Theater am Ortweinplatz.

Engagements als Schauspieler bei: Schauspielhaus Graz, Theater am Ortweinplatz, La Strada, steirischer herbst, Macht|schule|theater


Produktionen

2012

MULTIVERSE

DNA

2011

APOKALYPSE


Rudi Widerhofer

geboren 1958 in Braunau am Inn

Bereits während seiner Studienzeit in Graz (Amerikanistik und Germanistik) erfolgten erste Arbeiten als Autor und Darsteller in zahlreichen Kabarett- und Kleinkunstprogrammen. Ab 1989 spielte er hauptsächlich in Stücken von zeitgenössischen Autoren wie z.B. Peter Handke, Gert Jonke, Elfriede Jelinek und Wolfgang Bauer und in eigenen Stücken, meist in Zusammenarbeit mit dem Forum Stadtpark und dramagraz. Er trat in Österreich, Deutschland, Slowenien und in der Schweiz auf. Zuletzt war er in A Piece of Monologue von Samuel Beckett (Ernst Marianne Binder, dramagraz) zu sehen. Rudi Widerhofer ist auch als Schriftsteller tätig, 2001 bekam er den Förderungspreis des Landes Steiermark für literarisches Schaffen zugesprochen, 2002 das Dramatikerstipendium des Bundes.


Produktionen

2013

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Alexandra Rollett

geboren 1978 in Graz

Studium Germanistik und Kunstgeschichte, Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.

Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Graz, Theater Phönix Linz und beim steirischen herbst. Hausdramaturgin am Theater Phönix Linz (2002-2005).
Mit Unterbrechungen seit 1999 Dramaturgin bei dramagraz / forum stadtpark theater.
Diverse Produktionen in der freien Szene Graz.
Uraufführungsbetreuung etlicher Stücke von Peter Handke, Elfriede Jelinek, Franzobel, Barbara Frischmuth, Kerstin Specht, Andreas Jungwirth, Margret Kreidl usw. Intensive Zusammenarbeit u. a. mit Händl Klaus, Ernst M. Binder, Harald Gebhartl und Georg Staudacher.

Weiters Regieassistenzen für Spiel- und Dokumentarfilme; Pressebetreuung und konzeptuelle Beratung diverser Grazer Musiker und Bands sowie bildender Künstler; Konzept und Gestaltung szenischer Lesungen und Installationen (Schauspielhaus Graz, Forum Stadtpark); Veröffentlichungen in div. Feuilletonmagazinen.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
dramaturgische Mitarbeit - outside eye

2014

Das DORF
Dramaturgie

Woyzeck live
Dramaturgie

2013

Auf dem Land
Dramaturgie

BARBAREN!
Dramaturgie

Klassen Feind - oldschool
Dramaturgie

2012

MULTIVERSE
Dramaturgie

BAAL
Dramaturgie

DNA
Dramaturgie

2011

ESKALATION ORDINÄR
Dramaturgie

APOKALYPSE
Dramaturgie

Emilia G.
Dramaturgie

2010

Der Kissenmann
Dramaturgie

heldInnen
Dramaturgie

2009

Remember tser0
Dramaturgie

2008

Ledergfrieß
Dramaturgie


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Helene Thümmel


Zeitreise mit der Luftmatratze

Das Theater t'eig fegt in "Multiverse" auf sensationelle und irrwitzige Weise durch die Galaxien.

GRAZ. Enterprise-Stimmung im Grazer Dom im Berg, wohin es die Crew von "Zurück in die Zukunft" gebeamt hat. Eigentlich Thomas Sobotka, Christian Ruck und Karin Gschiel vom Theater t'eig, die hier neben Sebastian Reiß, Rudi Widerhofer und anderen auf Videowalls ihre Science-Fiction-Version proben. Es ist nur eine von vielen anderen Realitäten, die sich zwischen dem "12. November 1982, als der Blitz in den Uhrturm eingeschlagen hat" und alles begann, bis 2042 abspielen.
Denn "Multiverse" ist ein Was-wäre-wenn?-Spiel, ein irrwitziger Trip durch Paralleluniversen, wo der Sohn dem Vater männliches Balzgehabe fürs Date mit der Mutter beibringt und Sobotka nach laschem Kinnhaken einen völlig schrägen Taumeltanz hinlegt. Da fließt manche Träne vor Lachen bei der Zeitreise via Luftmatratze, Pumpe und Gartenschlauch.
Markus Boxler hat die von Thomas Sobotka genial inszenierte t'eig-Produktion wieder fantastisch ausstaffiert. Eine sensationelle Uraufführung, deren Spaßfaktor an "Per Anhalter durch die Galaxis" heranreicht.
Kleine Zeitung


Theater t'eig zeigt "Multiverse" im Grazer Dom im Berg:

Gefangen in der falschen Realität

Stringtheorie und Slapstick, Albert Einstein und Michael J. Fox, Raum-Zeit-Kontinuum und Midlife-Crisis - das sind nur einige Bestandteile der theatralen Zeitreise, die das Theater t'eig mit "Multiverse" im Grazer Dom im Berg unternimmt. Ein komödiantisches Glanzstück.
Wir alle haben Punkte in unserer Biografie, an die wir zurückdenken und uns wundern, was passiert wäre, wenn wir eine andere Entscheidung getroffen hätten.
Für Thomas Sobotka war einer dieser Punkte anscheinend jener Tag, als er statt der Schauspielerei eine Karriere als Regisseur eingeschlagen hat. In "Multiverse" kehrt er nun mithilfe einer dramaturgischen Zeitmaschine dorthin zurück und nimmt die Abzweigung ins Paralleluniversum.
Sobotka hat sich selbst die Titelrolle in der theatralen Urfassung von "Zurück in die Zukunft" gegeben und kämpft sich gemeinsam mit Christian Ruck durch die Szenen des Films, der eigentlich ganz anders aussehen hätte sollen. Sie behaupten die eigentlichen Urheber dieses Klassikers zu sein, die vom Ideendieb in eine falsche Realität abgeschoben wurden. Karin Gschiel in der Rolle der Regisseurin will davon jedoch nichts wissen - Sobotkas Gattin versucht vielmehr zu verhindern, dass sich der Vater ihrer drei Kinder einfach in eine alternative Realität namens Midlife-Crisis verabschiedet.
"Multiverse" ist ein höllisch unterhaltsames und bis ins letzte Detail (Ausstattung: Markus Boxler) clever durchdachtes Spiel mit den realen und fiktiven Ebenen einer Biografie, das von drei hervorragenden Darstellern getragen wird. Das hinter all dem ein eigentlich recht komplexes Konzept steht, wird einem oft erst auf den zweiten Blick bewusst. Aber genau das zeichnet eine erstklassige Komödie aus.
Kronen Zeitung


Multiverse von t'eig oder Michael J. Fox im falschen Film

Wozu könnte man eine Zeitreise benutzen? Sagen wir: um richtig reich zu werden. Die Idee hatte jeder schon mal. Zum Beispiel in der Kunstgeschichte-vorlesung, als der Professor erzählt hat, dass Agnes Dürer die meisten Holzstiche ihres Mannes am Markt verkauft hat, zwischen Fisch und Gemüse. Aber man muss ja nicht unbedingt auf Künstler setzen, es funktioniert auch mit Sportwetten. Zumindest, wenn man ein Nachschlagewerk aus der Zukunft besitzt, wo alle Ergebnisse bereits verzeichnet sind.
Das kommt Ihnen bekannt vor? Dann gehören Sie sicher einer Generation an, die beim Namen Michael J. Fox als Erstes an ein Skateboard denkt. Was Sie aber nicht wissen, ist, dass das Drehbuch zum 1980er-Filmklassiker "Zurück in die Zukunft" eigentlich nicht von Bob Gale stammt, sondern von Christian Ruck und Thomas Sobotka, denen Gale das Stück auf einem Trip in die Vergangenheit abgeluchst hat. Seitdem leben sie "Plan B": als unterdotierte Theatermacher bei t'eig und freuen sich, wenn sie abends auf ein Bier gehen können, weil Karin Gschiel vom Babysitter heimzitiert wird. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass Gschiel bei der aktuellen t'eig-Produktion "Multiverse" vor allem Regieanweisungen zitiert, während Regisseur Sobotka sich erstmals auch als Darsteller versucht. Sagen wir so: Gschiel ist wirklich gut. Also nicht leicht zu ersetzen. Aber wir sehen eben Plan B. Oder besser: die Realitätslinie A'. Und Theater t'eig hat aus seiner Michael-J.-Fox-Hommage eine Komödie gestrickt, die trotz genialischer Konstruktion das kleine ABC der guten Unterhaltung bedient. Und zwar bestens.
Falter


Echt jetzt?

Bis vor wenigen Tagen waren in Graz gleich zwei richtig gute Produktionen zu sehen, die sich in ihrem Wesen zwar grundsätzlich voneinander unterscheiden, sich aber doch der gleichen Frage stellen. Die Antworten aber fielen völlig unterschiedlich aus. Die Stücke sind: „Hakoah Wien“ am Schauspielhaus und „Multiverse“ vom t’eig Theater. Und die Frage ist: Wie stelle ich Privatheit auf der Bühne dar?

In der luxuriösen Kulisse des Dom im Berg haben das Theater t’eig „Multiverse“ gezeigt und dabei gleich mehrfach die Wirklichkeit, auf die man sich gerade noch geeinigt hat, auf den Kopf gestellt.
Auf der Basis von „Zurück in die Zukunft“ basteln Thomas Sobotka, Christian Ruck und Karin Gschiel ein Paralleluniversum nach dem anderen und weben immer mehr private Informationen in den Abend hinein, die vom Publikum sofort als solche mit Belustigung erkannt werden.
Dabei treten sie zugleich den Beweis an, dass Privatheit sofort zu Fiktion wird, sobald sie auf der Bühne steht. Denn: sobald Privates dargestellt wird, wird dem Zuschauer bewusst, dass er in einem Theater sitzt und sich eine Inszenierung anschaut und noch schlimmer: jetzt drüber nachdenkt, ob das echt stimmt, was die erzählen, oder ob’s erfunden ist.
Ein Dilemma, das im Fall von „Multiverse“ zum Glück nicht ins Gewicht fällt, weil die hier vorgetragene „Privatisierung“ dermaßen abgedreht und die erzählte „private“ Geschichte so unmöglich ist, dass man sie nur als Inszenierung wahrnehmen kann. 
Die Paralleluniversen kommen und gehen, Konstanten werden aufgehoben, stille Abmachungen zwischen Regie und Zuseher werden gebrochen – kurz: es geht hier richtig rund. Spannenderweise verschwindet die vierte Wand hier nie, wodurch die Privatheit immer im inszenatorischen Rahmen daherkommt. So kann sich der Zuseher in Sicherheit wiegen und es eröffnen sich Reflexionsmöglichkeiten, die ihn aber gleichzeitig weniger involvieren.
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Zweimal Privatheit, zweimal voll aufgegangen, zweimal ganz anders gemacht.
Tobit Schweighofer auf "Ventilartor"