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Passion

Uraufführung
Ort:

Kruzifix! Der Leidensdruck unserer Gesellschaft scheint groß wie lange nicht. Die fetten Jahre sind wohl vorbei. Möge dieser Kelch doch an uns vorübergehen. Marantjosef! Der Geist ist ja willig, aber das Fleisch ist schwach. Wir hetzen wie Schafe unter Wölfen von Pontius zu Pilatus und sagen zu allem "Ja" und "Amen". Und auch wenn wir unsere Hände in Unschuld waschen, einer ist immer der Judas. Ist so. Aber bitte, wer ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein. Noch dazu haben leider Gottes einige Pharisäer ihr Kreuz mit der Verwässerung unseres christlich abendländischen Erbes. Ach Herrje! Um Himmels willen! Ecce homo!

passion

Das gebenet’eige Theater beschäftigt sich in seiner Passion mit dem Leiden erlösenden Leidensweg des leidgeprüften Erleiders, und lässt auch eigene Leut [lait] zum leidigen Thema mitleidheischend wehleidig ihr Leid klagen. Das tut uns leid. – Wer's glaubt, wird selig.

In Kooperation mit dem Volkshaus Graz.

Mit besonders freundlicher Unterstützung von OchoReSotto.

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©Fotos: Heldentheater

Mitwirkende:

Volkshaus Graz

Großer Saal
www.volkshaus-graz.at

Adresse:
Lagergasse 98 a, 8020 Graz

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn: 5 (H) Karlauergürtel
Bus: 39, 67 (H) Karlauerkirche

Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Mona Kospach

geboren 1987 in Graz

Studium der Slawistik (Hauptsprache Russisch) an der Uni Graz
Auslands- und Forschungsaufenthalte in St. Petersburg (SS 2009) und Moskau (WS 2011/12)
Diplomarbeit „Anton P. Čechov bei L. Ulickaja, L. Petruševskaja und B. Akunin“ (2013)
Seit 2010 u.a. Tätigkeit als Schauspielerin und Regieassistentin.

2017 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

Engagements u.a. bei: t’eig, dramagraz, 2. Liga für Kunst und Kultur, La Strada


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet
Assistenz

2015

3schWESTERN

h'amlet
Assistenz

2014

NESTORY

Woyzeck live
Assistenz

2012

BAAL

2011

APOKALYPSE

Emilia G.

2010

heldInnen


Gerhard Prossliner

geboren 1980 in Bozen

Theater:
2010: „heldInnen“, Theater am Lend, Regie: Thomas Sobotka - bestOFFstyria 2.10: "Preis der Jury"
2009:„The Sky“ (Nikita, Hauptrolle), Theater am Lend, Regie: Sabine Friesz
2008: „Lieblingsmenschen“ (Darius), Theater am Lend & Gastspiel in Pécs(HU), Regie: Karin Gschiel & Verena Kiegerl
2006: Von Tauben und Spatzen (Adolar), Theater im Keller, Regie: James Karl Vogt
seit 2005: div. Improvisationstheater-Shows

Workshops:
2008: Improvisationstheater & Theatersport (Jacob Banigan /Theater im Bahnhof);
Urban Performance & Straßentheater (Kud Ljud/La Strada, Sophia Laggner);
Szenisches Training (Thomas Sobotka, Christian Ruck /uniT ArtLab, Karin Gschiel, Verena Kiegerl /uniT, Mezzanin Theater)
2007: Improvisation und Körpersprache (Beate Leyrer /Zentrum für soz. Kompetenz, UniGraz)
2005-2006: Improvisationstheater (Carola Gartlgruber /Quempas)
2004: Szenisches Training (Karin Gschiel /uniT Artlab)

Film:
2008: Codename K /Arbeitstitel/ (Ashmore), Postproduktion, Regie: Alex Duarte


Produktionen

2017

Passion

2015

PiNOCCHiO

2011

Emilia G.

2010

heldInnen


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Stephanie Liebmann

geboren 1987 in Graz

Studium der Germanistik und Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.
Seit 2011 u.a. Tätigkeit im Bereich Kommunikation und Organisation im Literaturhaus Graz insbesondere für das Kinder- und Jugendbuchfestival bookolino.
2014 Tätigkeit beim steirischen herbst im Bereich Kunstvermittlung.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Dramaturgie

Nachtasyl
Dramaturgie

Plan B
Dramaturgie

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Dramaturgie

Warten auf Godot
Dramaturgie

Passion
Dramaturgie

2016

philoktet
Dramaturgie

Geschichten aus dem Wiener Wald
Dramaturgie

Schönste Zeit
Dramaturgie

2015

3schWESTERN
Dramaturgie

PiNOCCHiO
Dramaturgie

h'amlet
Dramaturgie

2014

Das DORF
Assistenz


Eugen Schöberl

geboren 1975 in Graz

Diplom an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz.

Seit 1995 freiberufliche Tätigkeit als Lichtgestalter im Theater- und Eventbereich.

Seit 2007 verstärkte Beschäftigung mit Licht und Raum im Architekturbereich.
U. a. als Lehrbeauftragter am Institut für Raumgestaltung an der Technischen Universität in Graz und als freier Mitarbeiter im Lichtplanungsbüro VEDDER.LICHTMANAGEMENT

2010 Zertifizierung zum Lichtberater für Innenbeleuchtung (PLA)
2012 Gründung der gaft&onion ZT-KG


Produktionen

Haus- und Hof-Lichtdesigner von 2008 bis 2017


Sophie Reyer

Homepage

geboren 1984 in Wien

Erscheinung der Lyrikbände “geh dichte” (EYE- Verlag 2005) sowie “binnen (miniaturen)” (Leykam 2010). Literaturförderungspreis der Stadt Graz 2007. 2008 Publikation der Romane “vertrocknete vögel” (Leykam) sowie “baby blue eyes” (Ritter). 2009 Uraufführung “Schneewittchenpsychose” im Theater in der Drachengasse. Manuskripte- Förderungspreis 2009 sowie Startstipendium des bmukk 2009. Seit 2009 Redaktionstätigkeit für die Grazer Literaturzeitschrift “Lichtungen” sowie Leitung der JugendLiteraturwerkstattGraz für 14 bis 19jährige im Literaturhaus Graz. “Master of Arts” in Komposition/ Musiktheater 2010 sowie Diplom in “Szenisch Schreiben” bei uniT 2010. Teilnahme am Stück- für- Stücke- Lehrgang am Schauspielhaus Wien 2010. 2010 entstanden ihre Theaterexte “vogelglück” und “hundpfarrer”, die vom S. Fischer- Verlag für Theater und Medien vertreten werden. Seit 2011: Studium an der Kunsthochschule für Film und Medien in Köln. 2012: Erscheinung des Lyrikbandes “flug (spuren)” (Edition Keiper, Graz) sowie das Theaterstück “baumleberliebe” (S. Fischer- Verlag). 2013: Erscheinung Prosaband “marias. ein nekrolog” (Ritter, Klagenfurt) sowie Lyrik “die gezirpte Zeit” (Berger- Verlag). 2013: Auftragshonorar “Nah dran” für das Kindertheaterstück “Anna und der Wulian” (badische Landesbühne, Regie: Joerg Bitterich). 2013: Literaturstipendium der Stadt Graz. 2015: “lime- lab”- Preis. Weitere Publikationen u.a. “Der kleine Mann aus Salz”, “Baumleberliebe”, “Krieg der Kröten”. Lehrauftrag zum Thema “Performanz und Biomacht” an Theater- Film und Medienwissenschaft Wien 2015. Lehrgangsleitung der Wiener Schreibpädagogik gemeinsam mit Barbara Rieger seit 2016. Seit 2017 Doktor der Philosophie mit der Arbeit “Performanz und Biomacht”(Angewandte Kunst Wien, Betreuung: Ferdinand Schmatz).


Die Passionsgeschichte in bewährter t'eig-Manier aufbereitet

Zetern & Lobpreisen

Nichts geringeres als die Passionsgeschichte Christi hat sich das Team des t'eig Theaters diesmal vorgenommen. Ergänzt durch kleine Geschichten alltäglichen Leidens, ein bisschen Religionsgeschichte und einen berührenden Text von Sophie Reyer wird aus Passion ein unterhaltsamer Abend mit Witz und Tiefgang.
Es ist erstaunlich, wie viel an Informationen man in 100 Minuten unterbringen kann. Die Leidensgeschichte Christi, ohnehin ein praller Stoff, mit unzähligen Bezügen zur Populärkultur aufzufetten, dann auch noch ganz alltägliche Problemchen und größere Ungereimtheiten in unserem System unterzubringen, und nicht zuletzt einen poetischen Text einer jungen Autorin einzubauen, das alles zu einem unterhaltsamen Ganzen zu vermischen, es mit Gebet und Bummelwitz zu würzen - dazu gehört schon eine gewaltige Theaterpranke. Dass Regisseur Thomas Sobotka über eine solche verfügt, beweist er auch an diesem Abend.
Im sakralisierten Volkshaus (mit gewitzten Eingriffen von Bühnenbildner Markus Boxler) und mit filmischen Elementen wird einem hinreißenden Darsteller-Quartett viel Raum fürs bigotte Lobpreisen gewährt. Karin Gschiel, Mona Kospach, Gerhard Prossliner und Christian Ruck stürzen sich mit Verve in diese kluge, witzige und vielschichtige Erkundung der Person Jesus. Wie nahe der uns dabei manchmal kommt, überrascht dann doch.
Ein Passionsspiel der eher ungewöhnlichen Art, das sich auch für Nichtkatholiken ganz hervorragend eignet.
Kronen Zeitung


Tragikomisch: Gottesfragen und Leidenswege

Jesus mit der Schellenkrone

Theater t'eig und das Kreuz mit der Passion.
Ein Mann auf der Bühne. "Gesucht wird Jesus Christus." Es folgt ein Steckbrief inklusive Anklageschrift. Geschrei aus dem Publikum. Aufruhr. Doch der ist inszeniert - Reverenz an Klaus Kinskis legendären "Jesus Christus Erlöser" von 1971.
Bald wird es heiterer. Schellenkranz statt Dornenkranz. Die Passion Christi wird zur Tragikomödie. Alles ist blasphemische Anspielung, gewürzt mit Bonmots aus Populär- und Volkskultur: Die Bühne als Triptychon, "Personal Jesus" als Soundtrack zum Leidensweg, die Schwiegermutter ein Dämon, der ausgetrieben werden soll. Verwoben in die anachronistische Aufarbeitung: Stationen heutigen Leidens - Beziehungsdramen, Familienzwist, Krebs.
Die Darsteller beten, sprechen, singen sich, zumindest doppelt besetzt, energisch durch den monumental-fröhlichen Text, wobei besonders Mona Kospach (Jesus) und Christian Ruck (Judas) überzeugen. Eine intensive Auseinandersetzung mit Versuchung, Leid und Anklage sowie persönlichen und institutionellen Ausprägungen des Glaubens.
Kleine Zeitung