||||

Plan B

Uraufführung
Ort:

Premiere: 11. April 2018

6 Personen suchen eine Arbeit

planb

Sich nur im Kreis zu drehen ist noch kein Gesellschaftstanz. 3 Frauen und 3 Männer aus unterschiedlichen Generationen wollen deshalb neue Schritte ausprobieren und wagen sich auf das glatte Parkett des freien Arbeitsmarkts. Raumgreifende Drehungen, Kicks und Twists, die dieser Plan B erfordert, lernt man hoffentlich durch Kompetenzanalyse, Bewerbungstraining und zielorientierte Weiterbildung quickstep by step.

Leider sind freie Stellen so rar gesät wie die Männer bei der Damenwahl. Da stellt sich schon mal die Frage nach dem Wert der Arbeit fürs Individuum und für die Gesellschaft überhaupt. Welche Figur machen Marx und Engels beim Cha-Cha-Cha und wie tanzt es sich mit bedingungslosem Grundeinkommen? Wie sehr muss man sich selbst optimieren, um bei der Polonaise der lebenslangen Festanstellung debütieren zu dürfen? Latein ist immerhin Standard. - Labor omnia vincit.

plan_b_quer©Foto: Heldentheater

t'eig umtanzt eines der brisantesten Themen der Gegenwart: die Arbeit. Wer wem dabei auf die Füße tritt, welche Paarungen sich ergeben und welche Positionen im echten Leben nicht tanzbar sind, erfahren die Darsteller*innen am eigenen Leib.

Denn auch wenn die Zehen bluten: A working class hero is something to be.

Programmheft downloaden

planb_titel_logo

Mitwirkende:

Gesellenvereinstheater

Adresse: 
Kaiser-Franz-Josef-Kai 50, 8010 Graz

ehem. Tanzschulsaal im 2.Stock - nur wenige Schritte nach der Schlossbergbahn

gesellentheater

7 min zu Fuß von der Weikharduhr


Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahn 4, 5 (H) Schlossbergbahn

Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Mona Kospach

geboren 1987 in Graz

Studium der Slawistik (Hauptsprache Russisch) an der Uni Graz
Auslands- und Forschungsaufenthalte in St. Petersburg (SS 2009) und Moskau (WS 2011/12)
Diplomarbeit „Anton P. Čechov bei L. Ulickaja, L. Petruševskaja und B. Akunin“ (2013)
Seit 2010 u.a. Tätigkeit als Schauspielerin und Regieassistentin.

2017 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

Engagements u.a. bei: t’eig, dramagraz, 2. Liga für Kunst und Kultur, La Strada


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet
Assistenz

2015

3schWESTERN

h'amlet
Assistenz

2014

NESTORY

Woyzeck live
Assistenz

2012

BAAL

2011

APOKALYPSE

Emilia G.

2010

heldInnen


Angelika Nieder

Homepage


Tobias Kerschbaumer

Homepage

geboren 1985 in Graz

2006-2010 Schauspielstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. (Diplom: 2010)


Produktionen

2018

Plan B

2011

APOKALYPSE


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Isabel Toccafondi

Homepage

Die gebürtige Wienerin studierte Architektur an der Technischen Universität und Bühnenbild bei Erich Wonder an der Akademie für Bildende Künste Wien. Ihr Studium schloss sie an der Grazer Universität für Musik und Darstellende Kunst bei Hans Schavernoch ab. Hinzu kommen Studien in Ausstellungs- und Museumsdesign an der FH Joanneum, sowie an der South Caelia Polytechnic fine arts and design im finnischen Lappeenranta.Ihr Arbeitsfeld erstreckt sich über Ausstattungen für Oper, Theater und Tanz, Raumkonzepte für Ausstellungen, Lokale und Büros sowie auch Produktdesign und Textile Kunst. Zu ihren zahlreichen Arbeiten an der Oper Graz und im Next Liberty zählt u. a. das Familienmusical „Grimm“, für dessen Kostüme sie 2015 beim Deutschen Musical Theater Preis in der Kategorie „Bestes Kostüm“ nominiert war.


Stephanie Liebmann

geboren 1987 in Graz

Studium der Germanistik und Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.
Seit 2011 u.a. Tätigkeit im Bereich Kommunikation und Organisation im Literaturhaus Graz insbesondere für das Kinder- und Jugendbuchfestival bookolino.
2014 Tätigkeit beim steirischen herbst im Bereich Kunstvermittlung.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Dramaturgie

Nachtasyl
Dramaturgie

Plan B
Dramaturgie

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Dramaturgie

Warten auf Godot
Dramaturgie

Passion
Dramaturgie

2016

philoktet
Dramaturgie

Geschichten aus dem Wiener Wald
Dramaturgie

Schönste Zeit
Dramaturgie

2015

3schWESTERN
Dramaturgie

PiNOCCHiO
Dramaturgie

h'amlet
Dramaturgie

2014

Das DORF
Assistenz


Jasmin Karami

geboren 1989 in Bruck/Mur

Verschiedene Tätigkeiten als Assistentin, Hospitantin und Mitarbeiterin u.a. bei steirischer herbst, La Strada, Ring-AWARD, DramatikerInnenfestival Graz, Theater Quadrat, Oper Graz, Schauspielhaus Graz, Theater im Bahnhof


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Assistenz

Nachtasyl
Assistenz

Plan B
Assistenz

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Assistenz


Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Maja Karolina Franke

Produktionen

2018

Plan B
Tanzcoaching / Choreographie

2016

philoktet


Plan B oder die Suche nach dem verlorenen Selbst

Thomas Sobotka, der an diesem Abend für die Regie und die Textfassung verantwortlich ist, vor der Premiere an der Bar den Ausschank übernimmt und zugleich auch als Schauspieler im Stück agiert, klärt gleich zu Beginn auf, dass man in der aktuellen t’eig-Produktion im Gesellenvereinstheater kein konventionelles Theater zu erwarten hat. Wie ist es überhaupt möglich, die unzusammenhängenden Themenkomplexe Arbeit, Tanz und Persönlichkeitsentwicklung so miteinander zu verweben, dass daraus ein in sich stimmiges Theaterstück entsteht?, stellt Sobotka eine Frage in den Raum. Er eröffnet damit das Spiel mit Grenzen und bietet dadurch auch den Ariadnefaden zum Verstehen eines vielschichtigen Schauspiels; den Grenzen des Selbst, des Theaters, schlicht des Lebens.

Er stellt diese Frage in einer ehemaligen Tanzschule am Kaiser-Franz-Josef-Kai, nahe der Schlossbergbahn, die dem ohnehin raumexperimentierenden t’eig-Ensemble diesmal als außeralltäglicher Schauplatz ihrer Inszenierung dient. Das Publikum flankiert die Szenerie, sitzt auf beiden Seiten der zentralen Tanzfläche, was irgendwie aus samstäglichen Tanzshows mit Prominenten bekannt ist. Aber hier wird ein Theaterstück aufgeführt, indem die Schauspieler_innen bewusst mit ihren Rollen spielen. So verflüssigen sich die Differenzen zwischen dramatischer Figur und realer Person: die Schauspieler_innen sind ja auf der Suche nach einem Plan B, so der Titel.

Handelt es sich um Theaterschauspieler_innen, die sich eben durch das Tanzen eine Alternative zu ihren prekären Arbeitsverträgen schaffen wollen? Oder handelt es sich um ein surrealistisches Schauspiel, das bewusst bricht mit Erwartungen und dadurch die gewohnten Bahnen des Wirklichen verfremden will? Noch ein Hinweis Sobotkas: Das Publikum soll sich indes als ein Assessment Center verstehen, als ob sie die sich um einen Job bewerbenden Schauspieler_innen bewerten müssen. Auch das erinnert an diese Fernsehb-promistanzshows. Aber inwiefern hängt das alles zusammen?

Die Antwort jedenfalls ist eindeutig: nicht eindeutig. Was aber gleichsam eindeutig ist: das Theater t’eig will mit ihrem Plan B der Vereindeutigung der Welt (Thomas Bauer) etwas entgegenhalten. Was die Antwort sicher nicht ist: „Die Produktion von theater t’eig umkreist die Themen Jobsuche, Selbstoptimierungswahn und Ausbeutung in einer von Arbeit getriebenen Gesellschaft.“ (Kleine Zeitung 17.4.2018) Vielmehr akzentuiert Sobotkas Zugang die Schwierigkeiten der Identitätskonstruktionen durch die Sichtbarmachung gegenwärtiger Subjektkulturen; diese umkreisen freilich auch Probleme aus dem Arbeitsbereich. Aber eben nicht nur: so sehr sich der Mensch durch Arbeit, Konsum, Kleidung, Sprache usw. inszeniert, mit der Zeit erkennt er, dass er sich dadurch dekoriert, mit etwas schmückt, versachlicht. Der Plan B umschreibt nun die Suche nach dem eigentlichen und nicht nach dem erzählten Selbst. „Als Setting […] dient eine Theaterprobe im hinreißenden Gesellenvereinstheater am Kaiser-Franz-Josef-Kai“, so die weitere Schilderung in der Kleinen Zeitung. Natürlich soll das Ganze als Probe wirken, aber darüber hinaus auch das Moment des Probierens in der Identitätsentwicklung unterstreichen.

Und dann – plötzlich – wird diese Probe gestört: 3 menschliche Figuren reklamieren, sie wollen aufgeführt werden. Sie befinden sich auf der Suche nach einem Autor, der ihre Figuren auf die Bühne bringt. Die Idee eines Theaters im Theaters geht zurück auf den italienischen Nobelpreisträger Luigi Pirandello, der zugleich der Autor des Stücks „6 Personen auf der Suche nach einem Autor“ ist. Noch ein unerwarteter dramaturgischer Eingriff in das ohnehin komplex akzentuierte Aufführungskonzept; was soll das alles bedeuten, wie passen die Teile zusammen oder gibt es nur Teile, kein Ganzes?

Hingehen, ansehen, bestaunen, steht normalerweise an dieser Stelle und ja, auch hier. Ja, allein schon wegen der schauspielerischen, tänzerischen und gesanglicher Brillanz aller Beteiligten. Und ja, weil die Suche nach etwas nicht im Finden enden muss und ja, weil der Plan nicht vorhersehen kann, vor welche Aufgaben die Wirklichkeit uns tatsächlich stellt: die Arbeit an sich selbst ist so eine.
reflay.com


Graz, Gesellenvereinstheater: Uraufführung der t’eig-Eigenproduktion „Plan B“

Tänzelnd durch Arbeit und Politik

Mischt man Karl Marx mit AMS-Schulungen, Dancing Stars, Luigi Pirandello und dem Probenalltag im Theater, dann kommt die neue Produktion „Plan B – 6 Personen suchen eine Arbeit“ von t’eig heraus. Zu erleben ist das im prächtigen Saal des Gesellenvereinstheaters am Grazer Kaiser-Franz-Josef-Kai.

In Zeiten wie diesen sollte wohl jeder einen Plan B haben, nicht nur in der Politik, sondern vor allem im künstlerischen Bereich, wo Existenzgrundlagen Mangelware sind. Da sorgt der Satz „Ich hab‘ geglaubt, du bist nur am Theater tätig“ nicht nur einmal für bittere Lachanfälle unter den Schauspielern. Umschulungen werden von Regisseur und diesmal auch Darsteller Thomas Sobotka und seinem bewährten Team (Karin Gschiel, Mona Kospach, Angelika Nieder, Tobias Kerschbaumer und Christian Ruck) ebenso tänzerisch in Angriff genommen wie Bewerbungen und politische Analysen. Über die Arbeit allgemein reflektiert man mit Marx und Engels, über die Theaterarbeit im Besonderen mit Luigi Pirandellos Dramen-Meilenstein „Sechs Personen suchen einen Autor“.

All das und noch ein bisserl mehr unter einen dramaturgischen Spannungsbogen zu bekommen, ist nicht einfach. [...] Das hindert freilich niemanden daran, sich prächtig zu amüsieren. Zumindest so lange, bis einem das Lachen ob der vielen unschönen Wahrheiten dann doch im Hals stecken bleiben.
Kronen Zeitung


Ein „Plan B“, der sich im Kreise dreht

Pointierter Tanz- und Theaterabend zwischen Marx und AMS.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat einen, während Spontaneitätsfetischisten ihn kategorisch ablehnen: den Plan B.
Die Produktion von theater t’eig umkreist die Themen Jobsuche, Selbstoptimierungswahn und Ausbeutung in einer von Arbeit getriebenen Gesellschaft. Als Setting für „Plan B – 6 Personen suchen eine Arbeit“ dient eine Theaterprobe im hinreißenden Gesellenvereinstheater am Kaiser-Franz-Josef-Kai.
Thomas Sobotka (dieses Mal Regisseur und Darsteller) führt Karin Gschiel, Mona Kospach, Angelika Nieder, Tobias Kerschbaumer und Christian Ruck durch einen politisch philosophischen Reigen an Bewerbungssituationen, Biografiebeichten, AMS-Kursen, Tanzschritten. [...]
Kleine Zeitung