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Warten auf Godot

Samuel Beckett
Ort:

An dieser Stelle und in diesem Augenblick sind wir die Menschheit, ob es uns passt oder nicht. Wir wollen es ausnützen und würdig unsere Sippschaft vertreten.

t’eig zeigt die zwei ausgewachsenen Primaten Wladimir und Estragon bei möglichst artgerechter Haltung in einer, an ihre natürlichen Bedürfnisse angepasste Erlebniswelt. Fachkundige Pfleger wirken den Verhaltensstörungen, wie Stereotypien, Hyperaggressivität und Apathie, die auf die Beengtheit des Geheges, die fehlenden Rückzugsmöglichkeiten und den Mangel an Beschäftigungsanreizen zurückzuführen sind, entgegen. Die Besucher*innen können das dämmerungsaktive Treiben der bedrohten Spezies – deren Nachzucht und Auswilderung fast unmöglich sind – aus nächster Nähe und ohne Absperrung beobachten. Aber: Füttern verboten!

godot1

Wir machen unserer Gattung alle Ehre.
Und wir haben das Glück, zu wissen was wir hier tun.
Ja, in dieser ungeheuren Verwirrung ist eines klar:
Wir warten darauf, dass Godot kommt.

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In Kooperation mit dem ATG.

godot
©Fotos: Heldentheater

Mitwirkende:

ATG - Leichtathletikhalle

Allgemeiner Turnverein Graz

www.atgraz.at

Adresse:
Kastellfeldgasse 8, 8010 Graz

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Straßenbahn 3, 6 (H) Dietrichsteinplatz

Christoph F. Krutzler

Homepage Agentur

geboren 1978 in Wien

NESTROY Nominierung 2014: Beste Nebenrolle für die Verkörperung seiner Rollen in „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus

NESTROY: beste OFF-Produktion 2017 - "Holodrio" - Theater Rabenhof

Ausbildung:
Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz
Diplom vor der Paritätischen Kommision

Engagements:
Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Theater Rabenhof
2005 -2014 Volkstheater Wien
Festspiele Stockerau, Studiobühne Villach, Projekttheater Vorarlberg, t'eig u.a.

div. Rollen in Film und Fernsehen


Produktionen

2017

Warten auf Godot

2014

NESTORY

2012

MULTIVERSE

2011

APOKALYPSE

 


Christian Ruck

geboren 1961 in Graz

1980 bis 1984 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. (Diplom: 1984)

Engagements als Schauspieler bei Komödienspiele Porcia, Stadttheater Klagenfurt, Vereinigte Bühnen Graz (1984 – 1986), Volkstheater Wien (1987), theatermërz (1988 – 2005), t'eig (seit 2008)

Seit Dezember 2005 als Spielberater des Landes Steiermark zuständig für das außerberufliche und außerschulische Theater in der Steiermark.
Daneben Tätigkeit als freier Schauspieler u.a. bei laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und Schaubühne Graz.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet

Geschichten aus dem Wiener Wald

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

2013

Auf dem Land

Klassen Feind - oldschool

2012

MULTIVERSE

BAAL

2011

ESKALATION ORDINÄR

2010

Der Kissenmann

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Felix Krauss

geboren 1980 in Basel

Ausbildung:
Nach Ausbildungen zum Speditionskaufmann und Barkeeper Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz.

Engagements:
Oktober 2006 Mitarbeit bei Stückentwicklung (Gender Project) am Next Liberty in Graz. Des Weiteren spielte er 2006 die Rolle des Gerald in Ganze Tage Ganze Nächte von Dürringer (Inszenierung: Nico Büchel), sowie 2007 den Teufel aus Strawinskys Geschichte vom Soldaten (Inszenierung: H. Mitter), jeweils an der Kunstuniversität Graz. 2008 im Schauspielhaus Graz in Der Zerrissene und König Lear zu sehen. 2010 Die Tochter des Ganovenkönigs (Inszenierung: M. Weissensteiner) im TaO! Graz.
Darüber hinaus Mitarbeit an diversen Kurzfilmen (Ortweinschule Graz, Fruit Media Graz, HFF München) sowie Lyriklesung für das Radio Helsinki Graz.


Produktionen

2017

Warten auf Godot

2011

ESKALATION ORDINÄR


Severin Steinhöfel


Mona Kospach

geboren 1987 in Graz

Studium der Slawistik (Hauptsprache Russisch) an der Uni Graz
Auslands- und Forschungsaufenthalte in St. Petersburg (SS 2009) und Moskau (WS 2011/12)
Diplomarbeit „Anton P. Čechov bei L. Ulickaja, L. Petruševskaja und B. Akunin“ (2013)
Seit 2010 u.a. Tätigkeit als Schauspielerin und Regieassistentin.

2017 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

Engagements u.a. bei: t’eig, dramagraz, 2. Liga für Kunst und Kultur, La Strada


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot

Passion

2016

philoktet
Assistenz

2015

3schWESTERN

h'amlet
Assistenz

2014

NESTORY

Woyzeck live
Assistenz

2012

BAAL

2011

APOKALYPSE

Emilia G.

2010

heldInnen


Thomas Sobotka

geboren 1974 in Graz

Bis 1997 Aneignung umfassender Halbbildung
1998 bis 2002 Theaterausbildung in Graz und Wien (Diplom: 2002)

Engagements als freier Regisseur und Schauspieler bei Schauspielhaus Graz, Oerol Festival, Literaturhaus Graz, theater mundwerk, steirischer herbst, Theater am Ortweinplatz, Macht/schule/theater, La Strada, Toihaus Salzburg, Theater im Keller, quadrama, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz 2003, TAG, Kulturzentrum bei den Minoriten, uniT, schauPLATZgraz, u.a.

2003 – 2006 Regieassistenz mit Spielverpflichtung am Schauspielhaus Graz. Zusammenarbeit u.a. mit Cornelia Crombholz, Marc von Henning, Jürgen Bosse, Friederike Heller, Gian Manuel Rau, Theater im Bahnhof, Elisabeth Gabriel, Cihan Inan.

2008 Gründung von t’eig.

2012 bm:ukk: outstanding artist award - Darstellende Kunst


Produktionen

Inszenierungen:

2018

fAUSt und vorbei
J.W. Goethe
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Nachtasyl
nach Maxim Gorki
Textbeitrag: Johannes Schrettle
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Plan B - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Wolfgang Bauer
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Raphael Meinhart
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
dramaturgische Mitarbeit: Alexandra Rollett

Warten auf Godot
Samuel Beckett
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Severin Steinhöfel
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

Passion - Uraufführung
Textbeitrag: Sophie Reyer
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2016

philoktet
Heiner Müller
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Oliver Majstorovic

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ödön von Horváth
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Thomas Petritsch (Effi)

Die Welt ist ein Dorf - Uraufführung
Weiterentwicklung von "Das Dorf" (s.u.)
Ausstattung: Markus Boxler
Expeditie beim Oerol Festival in Terschelling/NL

Schönste Zeit - Uraufführung
Support: Karin Gschiel
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann

2015

3schWESTERN - Uraufführung der Textfassung
Anton Tschechow
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Luka Sulzer

PiNOCCHiO - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Papa Steph and his Brass Band

h'amlet - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.15
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Stephanie Liebmann
Musik: Hell-Sing-Chor

2014

NESTORY - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: The Devil's Empire

Das DORF - Uraufführung
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ronald Wenzel
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Woyzeck live
Georg Büchner
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2013

Auf dem Land
Martin Crimp
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BARBAREN! - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.14
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Oliver Majstorovic, Makki (Daniela Riedl)
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Klassen Feind-oldschool
Nigel Williams
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Birgit Prutsch
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2012

Multiverse - Uraufführung
oder: "Ich weiß nicht, ob ich ein besserer Schauspieler geworden wäre, wenn ich mehr Regisseure wie mich gehabt hätte"
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.13
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

BAAL
Bertolt Brecht
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: air rapide
Dramaturgie: Alexandra Rollett

DNA - Österreichische Erstaufführung
Dennis Kelly
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2011

Eskalation ordinär
Werner Schwab
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.12
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Ivory Parker
Dramaturgie: Alexandra Rollett

APOKALYPSE - Uraufführung
nach der Offenbarung des Johannes
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Emilia G.
nach G. E. Lessing
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2010

Der Kissenmann
Martin McDonagh
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.11
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

heimweh - "Erdäpfel-Brezn-Supp'n kann ich mir überall machen!" - Uraufführung
Ausstattung: Irene Edenhofer-Welzl

heldInnen
nach dem Stück „helden“ von Ewald Palmetshofer
und einem Stück Realität von 5heldInnen
- STELLA11: Herausragende Produktion für Jugendliche
- bestOFFstyria 2.10 - "Preis der Jury"
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2009

Remember tser0 - Uraufführung
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.10
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Fischer und seine Frau - Uraufführung
nach den Hausmärchen der Gebrüder Grimm
Ausstattung: Markus Boxler
Musik: Rainer Binder-Krieglstein
Dramaturgie: Alexandra Rollett

brick in the wAll - Uraufführung
- Gewinner von bestOFFstyria 2.9
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüme: Eva Andersch-Hartner
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2008

Ledergfrieß – unplugged
nach Helmut Krausser
- eingeladen zu bestOFFstyria 2.9
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett

Der Geizige
Molière

Der Nudelfresser - Österreichische Erstaufführung
Wilfried Happel
Ausstattung: Christina Weber
Dramaturgie: Alexandra Rollett

2007

Herr der Fliegen - Uraufführung
nach William Golding
Co-Regie: Karin Gschiel

Komödie der Irrungen
William Shakespeare

Mensch Maja - Uraufführung
nach KIDS von Larry Clark
Co-Regie: Karin Gschiel

2006

Was ihr wollt
William Shakespeare
Co-Regie: Susanne Lipinski

Sauschneidn (szenische Skizze)
Ewald Palmetshofer
Ausstattung: Tanja Kramberger
Dramaturgie: Tabea Tangerding

2005

Quartett
Heiner Müller
Bühne: Christian Pölzler
Kostüme: Elisabeth Perteneder
Dramaturgie: Tabea Tangerding

bis 2004

ARTig
nach Yasmina Reza

Berg der Erinnerungen - Eröffnung Graz 2003

vier.frau(en)
TRANCE.zendent

Bedroom Farce
nach Alan Ayckbourn


Markus Boxler

geboren 1973 in Wertingen (Deutschland)

1997 – 2001 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Diplom Bühnen- und Kostümgestaltung: 2001)

1998 – 2008 verschiedene Bühnenbild- und Kostümassistenzen, u. a. an folgenden Spielstätten: Schauspielhaus Graz; Palace of Arts Budapest; Oper Graz; Haydnfestspiele Eisenstadt; Opéra-Théâtre de Metz; Staatsoper Dresden; Nibelungenfestspiele Worms; Ruhrfestspiele Recklinghausen; Théâtre National du Luxembourg; Théâtre du Châtelet Paris

Seit 2001 als freischaffender Ausstatter und Bühnenbildner tätig, u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Friederike Czeloth („Fräulein Else“, „Effi Briest“ und „Penthesilea“, Schauspielhaus Graz), Franz Wittenbrink („Nix wie weg“, Schauspielhaus Graz), Hannes Hirth („Die Zeitreise“ und „Die Olchis und die Teufelshöhle“, Kinderfestspiele Giebelstadt) und Adrian Schvarzstein („Seasons“, Cirque Noël Graz).


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Ausstattung

Nachtasyl
Ausstattung

Plan B
Ausstattung

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Ausstattung

Warten auf Godot
Ausstattung

Passion
Ausstattung

2016

philoktet
Ausstattung

Geschichten aus dem Wiener Wald
Ausstattung

Die Welt ist ein Dorf
Ausstattung / Betreuung

Schönste Zeit
Ausstattung

2015

3schWESTERN
Ausstattung

PiNOCCHiO
Ausstattung

h'amlet
Ausstattung

2014

NESTORY
Ausstattung

Das DORF
Ausstattung / Performance

Woyzeck live
Ausstattung

2013

Auf dem Land
Ausstattung

BARBAREN!
Ausstattung

Klassen Feind - oldschool
Ausstattung

2012

MULTIVERSE
Ausstattung

BAAL
Ausstattung

DNA
Ausstattung

2011

ESKALATION ORDINÄR
Ausstattung

APOKALYPSE
Ausstattung

Emilia G.
Ausstattung

2010

Der Kissenmann
Ausstattung

heldInnen
Ausstattung

2009

Remember tser0
Ausstattung

2008

Ledergfrieß
Ausstattung


Stephanie Liebmann

geboren 1987 in Graz

Studium der Germanistik und Medienkundlicher Lehrgang an der Uni Graz.
Seit 2011 u.a. Tätigkeit im Bereich Kommunikation und Organisation im Literaturhaus Graz insbesondere für das Kinder- und Jugendbuchfestival bookolino.
2014 Tätigkeit beim steirischen herbst im Bereich Kunstvermittlung.


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei
Dramaturgie

Nachtasyl
Dramaturgie

Plan B
Dramaturgie

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?
Dramaturgie

Warten auf Godot
Dramaturgie

Passion
Dramaturgie

2016

philoktet
Dramaturgie

Geschichten aus dem Wiener Wald
Dramaturgie

Schönste Zeit
Dramaturgie

2015

3schWESTERN
Dramaturgie

PiNOCCHiO
Dramaturgie

h'amlet
Dramaturgie

2014

Das DORF
Assistenz


Severin Steinhöfel


Karin Gschiel

geboren 1975 in Hartberg

1998 – 2003 Theater- und Medienorientierte Fächerkombination an der KF-Universität Graz.
ab 1999 dramatischer Unterricht.
2002 – 2004 Hochschullehrgang "Theatre Work in Social Fields" an der KF-Universität Graz mit schauspielrelevanten Modulen unter der Leitung von internationalen Lehrern (Abschluss: akademisch geprüfte Theaterpädagogin). Seither theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, psychisch kranken Menschen und StudentInnen.

Seit 2004: Theaterpädagogin im Theater am Ortweinplatz (TaO!)

2006 Schauspieldiplom durch die paritätische Prüfungskommission Wien.

2008 Gründung von t'eig.

Seit 2010: Theaterlehrerin im maturablen Fach "Bühnenspiel" im BORG Dreierschützengasse, Graz


Produktionen

2018

fAUSt und vorbei

Nachtasyl

Plan B

2017

Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?

Warten auf Godot
Theaterpädagogik

Passion

2016

Geschichten aus dem Wiener Wald

Schönste Zeit
Support, Theaterpädagogik

2015

3schWESTERN

PiNOCCHiO

h'amlet

2014

NESTORY

Das DORF

Woyzeck live
Theaterpädagogik

2013

Auf dem Land

BARBAREN!
Theaterpädagogik

2012

MULTIVERSE

BAAL

DNA
Theaterpädagogik

2011

APOKALYPSE

Der Kissenmann

heldInnen
Theaterpädagogik

2009

Remember tser0

2008

Ledergfrieß


Heldentheater

Homepage


Produktionen

Haus- und Hof-Fotografen seit 2013


Nackt wartet es sich besser

Und „Godot“ kam wieder nicht: Samuel Becketts absurder Welterfolg in einer turbulenten Interpretation.

Es ist ein Fehler, diesem Text zu glauben. Und ein ebensolcher, ihm zu misstrauen. Faszinierend und abstoßend zugleich ist Samuel Becketts „Warten auf Godot“, das dem geborenen Iren einst zum Weltruhm verhalf. Die ad absurdum geführte Narration eröffnet einen geballten Möglichkeitsraum, dem das Theater t’eig neues Leben zuführt. Und was für eines: nackt, gewaltig und mit repetitiver Mühseligkeit, in der sich jede Eindeutigkeit verwäscht. Godot als Synonym für alles und nichts.
In Thomas Sobotkas betont dynamischer Inszenierung lässt er Didi (Christian Ruck) und Gogo (Christoph F. Krutzler) in einer Warteschleife auf den undefinierten Godot hoffen, indem er sie unablässig durch die ATG-Leichtathletikhalle jagt. Das Warten und die Suche werden für die beiden zur sportlichen Herausforderung und ihre Lebenswelt zum Zoo. Füttern verboten.
Eine mutige Regie, famos kompromisslose Darsteller und ein spannender Exkurs in Becketts Chauvinismus. Das Warten lohnt.
Kleine Zeitung


Abhängen in Becketts Wildgehege:

ATG-Halle in Graz: Theater t’eig zeigt „Warten auf Godot“

Zipferldrama im Wildgehege

Wie vertreibt man sich die Endzeit? Samuel Becketts „Warten auf Godot“ ist ein Klassiker des absurden Theaters. Thomas Sobotka vom Theater t’eig inszeniert ihn in Graz als pointenreichen Parcours und lässt einen feministischen Geist durch das Wildgehege der scheiternden Männlichkeit spuken.
„Füttern verboten“ prangt an den Wänden der Leichtathletikhalle des ATG in Graz. Mit wenigen Kniffen hat Bühnenbildner Markus Boxler die Stätte der sportlichen Selbstoptimierung in jenes öde Land verwandelt, in dem der mysteriöse Godot auf sich warten lässt. Es handelt sich um ein Wildgehege oder einen überdimensionalen Zookäfig, wie sich bald herausstellen soll.
Regisseur Thomas Sobotka stellt hier eine Tierart aus, die so selten gar nicht ist: der ignorante Affe namens Mensch. Oder genauer gesagt namens Mann. Denn Frauen wollte Beckett in seinem Stück nicht auf der Bühne sehen. Also muss Mona Kospach, die eigentlich eine tragende Rolle in der Inszenierung übernehmen hätte sollen, als Geist in Cheerleader-Outfit und knappem Dirndl lasziv durch die Szenerie huschen – ehe sie in feministischen Aktionismus ausbricht.
Als Optimalbesetzung für sein Landstreicherduo Wladimir und Estragon soll Samuel Beckett selbst einst Stan Laurel und Oliver Hardy genannt haben. Regisseur Thomas Sobotka macht aus ihnen Didi und Gogo und verleiht ihnen Züge eines deftigen Kabarettduos, das nicht nur auf Godot wartet, sondern auch auf Niveau. Und doch scheint von ihnen eine Gefahr auszugehen: Die Wärter Pozzo (Felix Krauss) und Lucky (Severin Steinhöfel) trauen sich nur bewaffnet in das Gehege.
Doch Didi und Gogo sind ganz in ihrer Nabelschau gefangen, die man ob der Dauernacktheit der herrlich aufspielenden Darsteller Christoph Krutzler und Christian Ruck auch als Zipferldrama bezeichnen könnte. Denn der Phallus hat seine Wirkungsmacht verloren, ist zu einer Pointe unter vielen geworden. Und auch das Warten auf Erlösung selbst ist zu einem Witz verkommen!
Wenn Sie etwas Endzeit zu vertreiben haben, schauen Sie sich diesen „Godot“ an: Noch nie waren Langeweile und Aussichtslosigkeit so unterhaltsam.
Kronen Zeitung